Handytest Flache Tasten, Spitzen-Spielspaß?
Motorola RAZR V3xx
Das klassische Design der Motorazr-Serie umfasst auch die flache Tastatur, aus der keine einzelnen Tasten ragen. Wir testen, ob das schicke Klapphandy auch bei Mobile Games eine gute Figur macht.
Dank HSDPA können Sie mit dem MotoRazr V3xx mit einer Datentransferrate von bis zu 3,6 Megabyte pro Sekunde durchs mobile Internet surfen. Kamera, Media-Player und Videotelefonie sollen das Multimedia-Paket komplett machen. Ob es sich mit dem Klapp-Handy auch mit Stil und Hochgeschwindigkeit spielen lässt, haben wir für Sie getestet.
Gute Aussichten
Eine gute Note verdient sich das Display des MotoRazr V3xx. Mit seiner Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten entspricht es dem aktuellen QVGA-Standard. Bei dunklem Bildschirm kommt es zwar zu erkennbaren Reflexionen auf der Displayoberfläche, im normalen Spielbetrieb lassen sich jedoch auch düsterere Spiel-Umgebungen gut erkennen. Die Größe des Displays ist allerdings nur Durchschnitt - auf größeren Bildschirmen wie denen der Geräte aus Nokias N-Serie sehen Handyspiele noch ein gutes Stück ansprechender aus.
Überzeugender Klang
Soundtechnisch macht das MotoRazr V3xx einen recht guten, wenn auch nicht spektakulären Eindruck. Wenn Ihnen der Sound aber einmal nicht gefällt, lässt er sich dafür leicht ausschalten: durch Tasten an den Seiten kann die Lautstärke der Töne jederzeit herauf- oder herabgesetzt werden – auch während gerade ein Spiel auf dem Handy läuft.
Glattes Steuerkreuz
Das große Steuerkreuz des Motorola-Handys bietet dem Daumen leider wenig Griff. Dass auch die Druckpunkte nicht optimal zu spüren sind, erschwert präzise Eingaben – etwa die Truppenauswahl bei Echtzeit-Strategiespielen wie Rise of Lost Empires – zusätzlich. Da der Daumen von der glatten Oberfläche des Steuerkreuzes relativ leicht abgleiten kann, läuft man immer wieder Gefahr, auf die angrenzenden Funktionstasten zu kommen. Eine spürbare Begrenzung existiert zwischen den beiden Bedienelementen nicht. Immerhin: Im Vergleich zu dem verwandten MotoRazr V3x ist die Taste in der Mitte des Steuerkreuzes etwas größer ausgefallen und so etwas leichter zu treffen.
Flaches Bedienfeld
Klarer zu erkennende Abgrenzungen hätten auch dem flachen Ziffernfeld gut getan. Durch die schmale Gummibegrenzung zwischen den einzelnen Tasten hat der Finger hier zwar geringfügig mehr Halt als auf dem Steuerkreuz, dennoch fällt die Orientierung auf dem Ziffernblock während des Spiels schwer. Da sich der Finger nicht über spürbare Einzeltasten bewegt, muss man ein Gefühl für die genaue Lage der Druckpunkte entwickeln.
Wenig Grafik-Power
Im Vergleich zum MotoRazr V3x präsentiert sich das Schwestermodell in unseren Grafiktests etwas stärker - wirklich respektable Werte erreicht es aber dennoch nicht. Auch das Motorazr V3xx rangiert somit auf den hinteren Tabellenplätzen, im Vergleich mit leistungsfähigeren Handys wie einem Nokia N93 zieht es klar den Kürzeren. An Speicherkapazität bietet es dem Nutzer rund 50 Megabyte Platz für eigene Daten, wie z.B. Handyspiele, Musik, Fotos, etc. Mit zusätzlichen microSD-Karten können Sie den Speicher bei Bedarf erweitern.
[IH] 04.10.2007
Mehr Klapphandy Handys
Weitere Klapphandy Handys