Handytest
Spar-Smartphone
HTC Explorer
Das Android-Handy geisterte bereits vor einigen Wochen im Internet noch als HTC Pico herum.
Groß gewachsene Smartphones mit gebürsteten Metalloberschalen – so kennt man eigentlich die typischen HTC-Handys. Das Explorer weicht vom diesen Klischee jedoch komplett ab, denn es ist auffallend klein und die Oberschale besteht aus gummierten Plastik. Letzteres sorgt allerdings für eine gute Haptik und insgesamt kann man den kleinen Taiwanesen als durchaus robust bezeichnen. Durch die kompakte Größe verschwindet das Explorer zwar schnell in einer Tasche, auf der anderen Seite hat das logischerweise Auswirkungen auf das Display. Das ist nämlich nach heutigen Maßstäben klein, und auch die Auflösung von 320 x 480 Pixel ist alles andere als spektakulär. Das trifft auch auf die Bildqualität zu, die allerdings aufgrund der geringen Maße nicht grobpixelig wirkt. Insgesamt ist das Designbild ansonsten ziemlich schlicht – fast schon ein wenig langweilig. Wer mehr optischen Pep wünscht kann sich aber auswechselbare Gehäuseschalen zulegen, die optional zum Kauf bereitstehen.
Magerer Speicher
Zumindest auf dem ersten Blick scheint alles an Bord zu sein. Bluetooth, GPS, HSDPA, W-LAN-n, Kamera, Organizer-Funktionen, etc… Allerdings verdunkeln sich die Wolken, sobald man genauer hinsieht. So ist der interne Speicherplatz auf eher magere 100 MB beschränkt und eine microSD-Karte liegt nicht im Karton. Die Digicam leistet zudem nur maximal 3 Megapixel und die Ergebnisse sehen ziemlich verwaschen aus. Lust auf Apps & Co? Dann muss der Nutzer erst einmal shoppen gehen, denn auf dem Android-Smartphone sind keine Office-Anwendungen, kein PDF-Reader, kein Datei Manager, kein eBook-Reader und auch kein Spiel vorinstalliert. Ganz klar: Die Macher mussten kräftig den Rotstift ansetzen, um den Kampfpreis zu ermöglichen.Display-Winzling
Das liest sich gut: Mit Android 2.3.5 und der hauseigenen Nutzeroberfläche Sense 3.5 ist das Explorer auf dem aktuellen Stand. Dank FriendStream hat man zudem alle Sozialen Netzwerke stets im Blick. Das funktioniert dank langjähriger HTC-Erfahrung alles zusammen richtig gut. Allerdings sorgt der kleine Bildschirm für ein wenig Kopfzerbrechen, denn der stört sowohl beim Tippen auf der entsprechend kleinen QWERTZ-Tastatur, als auch beim Surfen im Internet. Letzteres liefert zwar einen zufriedenstellenden Seitenaufbau, doch sobald man scrollt oder zoomt wird es schnell ruckelig und unübersichtlich.Mäßige Performance
Ein Single-Core-Prozessor von Qualcomm mit 600 MHz treibt das Android-Smartphone an. Vor zwei Jahren wäre das noch als zeitgemäß zu bezeichnen, doch Anno 2012 zeigt sich im Alltag schnell, dass das nicht mehr ganz ausreicht, um reaktionsschnell zu arbeiten. Wobei man allerdings auch sagen muss, das längere Wartezeiten eher die Ausnahme sind. Mittelprächtig ist leider auch die Sprachqualität, denn von einer natürlichen Stimmwiedergabe kann keine Rede sein. Immerhin funktioniert der Freisprecher recht ordentlich. Musik über den Lautsprecher hören, ist hingegen keine akustische Offenbarung. Die Rufbereitschaft des Explorers ist zwiespältig. Im ersten Testzyklus war nach nicht einmal drei Tagen Schluss. Erst im zweiten Anlauf erreicht der kleine Fernöstler mit rund fünf Tagen immerhin ein durchschnittliches Niveau. Offenbar ist auch Akkuleistung mit der geringen Maße mitgeschrumpft.[US] 13.02.2012
Bildergalerie (5 Bilder)
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Pro
Günstiger Preis
Kompakt
Robuste SchaleContra
Minidisplay
Mittelprächtige Performance
Wenig SpeicherplatzFazit
Günstiger Preis, aber die Kompromisse sind im Alltag spürbar.
Einzelwertungen
Touchscr.

befriedigend
Tastatur

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Display

---
Grafikleist.

befriedigend
Sound

befriedigend
Kategorie
Google Android Smartphones
Hersteller
HTC
Preis
Aktueller PreisSo testen wir
Ulf Schneider
Sicherlich ist das Explorer ein Smartphone der „Unter-200-Euro-Kategorie“, doch ich persönlich würde einen großen Schein drauflegen, denn insbesondere durch den kleinen Touchscreen ist die Handhabung zutiefst suboptimal. Da auch das Multimedia-Angebot eher dürftig, der Speicherplatz gering und die Performance bestenfalls durchschnittlich ist, kann ich keine Kaufempfehlung aussprechen. Qualität hat halt doch seinen Preis.
»Kompakt & billig, aber auch viel Mittelmaß.«
Sicherlich ist das Explorer ein Smartphone der „Unter-200-Euro-Kategorie“, doch ich persönlich würde einen großen Schein drauflegen, denn insbesondere durch den kleinen Touchscreen ist die Handhabung zutiefst suboptimal. Da auch das Multimedia-Angebot eher dürftig, der Speicherplatz gering und die Performance bestenfalls durchschnittlich ist, kann ich keine Kaufempfehlung aussprechen. Qualität hat halt doch seinen Preis.
»Kompakt & billig, aber auch viel Mittelmaß.«
Zusatzinformationen
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Maße in cm: Displaygröße: Auflösung: Gewicht: Speicherplatz: |
10,27 x 5,85 x 1,28 4,6 x 6,8 cm 320 × 480 Pixel 107 Gramm Ca. 100 MB plus microSD |











