
Handytest
Die neue Kompaktklasse
LG GD510 Pop
Handlich, durchaus edel und mit viel Fun ausgestattet - zumindest die Eckdaten dieses Touchscreen-Vertreters scheinen dem derzeitigen Zeitgeist zu entsprechen.
Um gleich auf den Punkt zu kommen: Das GD510 ist kein Smartphone. Davon abgesehen, dass die Organizer-Funktionen eher rudimentärer Natur sind, gibt es keine Möglichkeit, Daten schnell zu transportieren. Die schnellste Datenbahn ist gerade einmal EDGE. Auch das Datenarchiv ist viel zu dürftig, um als Business-Phone durchzugehen. Glücklicherweise können die rund 15 MB mittels einer microSD-Karte aufgestockt werden – wenn man nochmals bereit ist dafür zu zahlen. Dafür gibt es durchaus umfangreiches Multimedia-Programm, inklusive einer ordentlichen 3,2-Megapixel-Kamera, einem UKW-Radio sowie dem unvermeintlichen Audio/Video-Player. Java-Games lassen sich dank des Neigungssensors auch ohne Tasten zocken, wobei auf dem Handy neben ein paar Demo-Games auch einige so genannte Pocket Apps draufgespielt sind, die allesamt das Prädikat „Herrlich sinnlos“ verdient haben.
Handhabungsprobleme
Während das Display und der Sound weder positiv, noch negativ hervorstechen, bereitet die Handhabung ein bisschen Kummer. Zwar bietet der Koreaner einige visuell interessante Personalisierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Avatare für die beliebtsten Kontakte, doch leider scheint das hauseigene Betriebssystem und der Nutzeroberfläche S-Class für das kleine Pop eine Nummer zu groß zu sein. In der Regel stottert man sich nämlich durch die Listen und bleibt des Öfteren an einem Menüpunkt hängen. Ganz klar: Das GD510 hat offensichtliche Performance-Schwächen.Keine technischen Auffälligkeiten
Die Akkuleistung ist hingegen absolut zeitgemäß. Selbst wer regelmäßig zum Handy greift, kriegt den Stromspender erst nach rund sechs vollen Tagen in die Knie. Bei der Sprachqualität ist hingegen nur dann alles im Grünen Bereich, so lange man nicht gezwungen ist, die Lautstärke bis zum Limit anzuheben. Dann fängt es nämlich an gehörig zu scheppern. Ansonsten klingt der Gesprächspartner aber in der Regel angenehm präsent. Das Kapitel Empfangsleistung lässt sich kurz fassen, denn weder im D- als auch im E-Frequenzband fällt es durch nennenswerte Abfälle negativ auf.[VT] 22.03.2010
Bildergalerie (6 Bilder)
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Pro
Professionelle Verarbeitung
Handlich & schick
Gute KameraqualitätContra
Keine Breitbandschnittstellen
Performance-SchwächenFazit
Für Touchscreen-Fans ohne Datenansprüche eine schicke Alternative.
Einzelwertungen
Touchscr.

befriedigend
Joystick

---
Tastatur

---
Display

sehr gut
Grafikleist.

gut
Sound

befriedigend
Benchmarks
JSR 184:
n/v
Mascot Capsule:
n/v
Symbian:
n/v
Hersteller
LG
So testen wir

Viktor Treutlein
Ein schickes Smartphone für gerade einmal 169 Euro? Das wäre zuviel der Ehre, denn die Ausstattung passt sich den kleinen Maßen an. Wer allerdings unterwegs nicht das Bedürfnis hat, mit Daten zu jonglieren und ohnehin kein Smartphone braucht, bekommt mit diesem Fernöstler einen reellen Gegenwert, der sich im Bereich Handhabung allerdings nicht von seiner goldenen Seite präsentiert. Vor dem Kauf wären ein paar Proberunden daher ratsam.
»Das vielleicht schönste Beinahe-Smartpone!«
Ein schickes Smartphone für gerade einmal 169 Euro? Das wäre zuviel der Ehre, denn die Ausstattung passt sich den kleinen Maßen an. Wer allerdings unterwegs nicht das Bedürfnis hat, mit Daten zu jonglieren und ohnehin kein Smartphone braucht, bekommt mit diesem Fernöstler einen reellen Gegenwert, der sich im Bereich Handhabung allerdings nicht von seiner goldenen Seite präsentiert. Vor dem Kauf wären ein paar Proberunden daher ratsam.
»Das vielleicht schönste Beinahe-Smartpone!«
Zusatzinformationen
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Preis: Maße in cm: Displaygröße: Auflösung: Gewicht: Speicherplatz: |
Aktueller Preis 9,5 x 5,0 x 1,1 4,0 x 6,7 cm 240 x 400 Pixel 87 Gramm ca. 15 MB + microSD |
| Erhältlich ab: | Q1 2010 |











