
Handytest
Was „sagt" die Uhr?
LG GD910 Watchphone
Was vor zehn Jahren noch wie pure Science-Fiction anmutete, hat LG nun wahr gemacht: telefonieren mit einer Digitaluhr.
Ganz so neu ist Idee von Handyuhren eigentlich nicht. Abgesehen von zahlreichen Prototypen auf vergangenen Messen brachte Sony Ericsson bereits letztes Jahr eine ganze Kollektion von Bluetooth-Uhren auf den Markt, die immerhin die Rufnummern anzeigen konnten. Die erste wirklich vollwertige Handyuhr kommt aber - wie sollte es auch anders sein - aus dem fernen Osten. Optisch gleicht das Watchphone einer recht klobigen Sportuhr mit einem insgesamt sehr männlichen Auftritt. Dass bei dem stolzen Preis von rund 1.000 Euro die Verarbeitungsqualität makellos ist, versteht sich von selbst.
Erstaunlich opulent
Das GD910 ist nicht gerade klein für eine "Armbanduhr". Dies hat einen triftigen Grund: unter der Stahlhaube wird erstaunlich viel Komfort geboten. Das GD910 funkt im 3G-Netz, bietet ein Diktiergerät, ca. 82 MB an Datenspeicher, alle wichtigen Organizer-Funktionen, Synchronisation mit Outlook, einen Music Player sowie eine VGA-Kamera. Letztere ist in erster Linie für die - ultra coolen - Videotelefonate zuständig. Schade nur, dass das Management von E-Mails und Ausflüge ins Internet nicht möglich sind. Dennoch: Diese Handyuhr hätte auch aus dem Q-Labor von James Bond stammen können.Überraschend praxistauglich
Das genialste am Watchphone ist jedoch der Touchscreen, der sogar auf Gestensteuerung (kinetisches Scrollen) präzise und schnell reagiert. Trotz des Mini-Displays gelingen Fingereingaben erstaunlich fehlerfrei – hier haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet! Nun wird auch klar, warum es so lange gedauert hat, bis endlich eine Handyuhr die Marktreife erreicht hat. Erst ein Touchscreen dieses Kalibers macht das Watchphone fit für den Alltag.Magerakku
Allerdings ist dafür dringend ein Bluetooth-Headset vonnöten. Zwar sind dank eines potenten Lautsprechers auch Telefonate via Freisprecher möglich, doch muss man schon sehr abgebrüht sein, so in der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Es sei denn, man will unbedingt alle Blicke auf sich ziehen. Viel Zeit zum Posen hat man allerdings nicht, denn der Miniakku ist selbst bei moderater Nutzung schnell leer gepumpt. Spätestens nach zwei Tagen heißt es: Bitte einmal Volltanken.[VT] 20.11.2009
Bildergalerie (5 Bilder)
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Pro
Guter Touchscreen
Cooles Handy-Erlebnis
Ordentliche AusstattungContra
Schlechte Akkuleistung
Kein E-Mail-Client
Hoher PreisFazit
Mehr Lifestyle-Produkt als Mobiltelefon, aber auf alle Fälle faszinierend!
Einzelwertungen
Touchscr.

gut
Joystick

---
Tastatur

---
Display

sehr gut
Grafikleist.

---
Sound

gut
Benchmarks
JSR 184:
n/v
Mascot Capsule:
n/v
Symbian:
n/v
Hersteller
LG
So testen wir

Viktor Treutlein
Großes Kompliment an LG: Dieses Watchphone ist tatsächlich ein vollwertiges Handy, wenn man kein Problem damit hat, ständig ein Bluetooth-Headset zu tragen. Im Auto ist das GD910 enorm praktisch. Ansonsten erfordert diese Handyuhr schon eine ziemlich Umstellung zu bekannten Handy-Gewohnheiten - und eine große Portion Selbstbewusstsein. Dieses Lifestyle-Produkt ist ein garantierter Hingucker.
»Kostenintensives, aber auch unendlich cooles Kommunikationstool!«
Großes Kompliment an LG: Dieses Watchphone ist tatsächlich ein vollwertiges Handy, wenn man kein Problem damit hat, ständig ein Bluetooth-Headset zu tragen. Im Auto ist das GD910 enorm praktisch. Ansonsten erfordert diese Handyuhr schon eine ziemlich Umstellung zu bekannten Handy-Gewohnheiten - und eine große Portion Selbstbewusstsein. Dieses Lifestyle-Produkt ist ein garantierter Hingucker.
»Kostenintensives, aber auch unendlich cooles Kommunikationstool!«
Zusatzinformationen
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Preis: Maße in cm: Displaygröße: Auflösung: Gewicht: Speicherplatz: |
Aktueller Preis 6,0 x 3,9 x 1,4 2,6 x 3,3 cm 120 x 160 Pixel 91 Gramm ca. 82 MB |
| Erhältlich ab: | Q4 2009 |











