Mit seinem klassischen Monoblock-Format, klarem Tastenaufbau und den Edelstahl-Ummantelungen macht das Nokia 6300 einen grundsoliden Eindruck. In unserem Test wollen wir herausfinden, ob das Handy nun ein Langeweiler ist oder Lust auf ein Spielchen macht!
Auf dem aktuellen Stand
Detailverliebte Handyspiele, wie zum Beispiel Petz, sehen auf Geräten mit einer großen Bildschirmdiagonale besonders schick aus. Das Display des
6300 geht von der Größe her zwar in Ordnung, mit Handys aus dem Spitzenfeld - wie etwa dem N93 – kann es in dieser Hinsicht jedoch nicht konkurrieren. Mit seiner feinen QVGA-Auflösung ist es aber für alle aktuellen Handygames gerüstet – grafische Magerversionen müssen Sie auf dem Nokia
6300 also nicht spielen. Etwas unangenehm fällt dagegen auf, dass auf der Display-Oberfläche bei dunklerem Bild recht deutliche Spiegelungen zu erkennen sind.
Klarer Klang
Angenehm klar klingt der Lautsprecher des Nokia
6300 – Melodien wie im Handygame Skate kommen gut rüber. Für die Regelung der Lautstärke ist eine Tastenwippe an der Seite des Gerätes vorhanden. Vom Mediaplayer aus funktioniert dieser Schnellzugriff sehr gut, in Handygames dagegen nur sehr eingeschränkt: Wenn Sie über Knopfdruck die Lautstärke-Anzeige aufrufen, wird die aktuelle Soundwiedergabe ganz abgebrochen.
Unauffällige Anschläge
Viel Auflagefläche haben Sie auf dem schmalen Steuerkreuz des
6300 nicht, dennoch steuert es sich damit recht präzise. Wesentlich deutlicher hätten allerdings die Druckpunkte des Kreuzes ausfallen müssen – die einzelnen Tasten-Anschläge sind nicht besonders gut zu spüren. Ebenfalls nicht optimal: Wer seinen Daumen bei einem flotten Richtungswechsel nicht anhebt, kommt schnell auf die Aktionstaste in der Mitte. Auch die Softkeys links und rechts liegen etwas nahe am Steuerkreuz.
Mäßiges Ziffernfeld
Von Größe und Aufbau her ist der Ziffernblock in etwa mit dem des K800i von Sony Ericsson vergleichbar. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Die Tasten bei der Konkurrenz sind leicht schräg gestellt. Durch dieses Profil kann der Nutzer die Übergänge zwischen den Tasten sehr gut erfühlen. Auf dem glatten Metall-Tastenfeld des
6300 sind dazu nur drei schmale horizontale Rillen eingelassen. Da auch die Druckpunkte knackiger sein könnten, hinterlässt der Ziffernblock nur einen mäßigen Eindruck.
Kein Powerpaket
Bei der Grafikleistung kann das Nokia
6300 keine entscheidenden Punkte sammeln - in unserem Benchmark-Test platziert es sich im unteren Mittelfeld. An internem Speicher stehen dem Nutzer auf dem Gerät nur 7,3 Megabyte zur Verfügung, dafür gehört eine 128 Megabyte fassende MicroSD-Karte zum Lieferumfang. Insgesamt lässt sich der Speicher des
6300 auf bis zu 2 Gigabyte nachrüsten.
[IH] 31.10.2007
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