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Handytest

Perfekte Kombination?

Nokia N76

Mit Multimedia-Technik in einem besonders schlanken Klapp-Gehäuse will Nokia anhand seines N76 zeigen, wie man Stil und Funktion effektiv verbindet. Ob auch Spieler mit dem Ergebnis glücklich werden, zeigt unser Test.

Auf den ersten Blick macht das Klapp-Handy einen wahrhaft "glänzenden" Eindruck. Das Außendisplay ist verspiegelt und die Bedienelemente aus blankem Metall – das sieht schick aus, ist aber auch mehr als anfällig für unansehnliche Fingerabdrücke. Mit einem feinen Tuch am Mann haben wir uns an den Test gewagt.

Großes Bild

Immer weniger Handy-Bildschirme arbeiten mit einer geringeren Auflösung als dem QVGA-Standard von 240 x 320 Bildpunkten. Das Nokia-Modell bildet hier keine Ausnahme, mit dem N76 sind Sie in diesem Punkt also auf dem aktuellen Stand. Noch dazu ist das Display mit 3,6 x 4,8 Zentimetern angenehm groß, was sich noch einmal positiv auf den Spielspaß auswirkt. Dass das Außendisplay, wenn es ausgeschaltet ist, zur spiegelnden Fläche wird, ist ein hübscher Akzent. Dass das eingeschaltete Innendisplay bei dunklen Darstellungen ebenfalls etwas zum Spiegeln neigt, dagegen weniger.

Schnellzugriff nur bei Musik

Vor Veröffentlichung pries der Hersteller besonders die Schnellzugriffstasten an, die es erlauben, den Musik-Player des Klapphandys auch in geschlossenem Zustand zu bedienen. Eine Art des Schnellzugriffs fehlt jedoch noch immer – in Handygames bleiben die kleinen Tasten zur Lautstärkeregelung auch bei diesem Nokia-Modell funktionslos. Dafür ist der Sound des Lautsprechers gelungen, wenn es auch etwas dumpf aus der Unterseite des Gerätes schallt.

Blankes Bedienfeld

Um dem Daumen des Nutzers etwas Halt auf der blanken Metallfläche zu geben, hat Nokia die meisten der Bedientasten des N76 mit feinen Rillen versehen. Besonders viel Griff bietet das Steuerkreuz trotzdem nicht. Es kommt also häufiger vor, dass man auf die umliegenden Tasten abrutscht. Ganz ohne Profil muss der Steuerknopf in der Mitte auskommen und ist dementsprechend rutschig. Ihn exakt zu treffen, ohne gleichzeitig eine Richtung anzusteuern, ist damit richtig schwierig – bei Skate wurde im Test ein harmloser Ollie manchmal ungewollt zum halsbrecherischen Stunt.

Alles Einerlei

Der wenig überzeugende Eindruck setzt sich leider bei der Tastatur des Handys fort. Das Nummernfeld ist zwar klassisch aufgebaut, dennoch muss man sich die Lage der einzelnen Tasten erst einprägen. Beim normalen Tippen sind die Übergänge zwischen den Tasten einfach schlecht auszumachen. Wenn man sich als Spieler etwa bei fordernden Action-Games wie Urban Attack voll auf das Geschehen auf dem Bildschirm konzentrieren muss, ist es somjt nicht leicht, in flotter Abfolge die richtigen Tasten zu treffen. Dazu kommt, dass man auch beim Spielen auf dem Nummernfeld schnell auf Funktionstasten kommen kann – denn die schließen schon direkt an die obere Tastenreihe an.

Nur durchschnittliche Grafikpower

In unseren Grafiktests lieferte das N76 eher durchschnittliche Ergebnisse. So kann es den Spitzengeräten aus der N-Serie nicht das Wasser reichen, sondern zieht in Sachen Performance in etwa mit dem N81 gleich. Mit MicroSD-Karten lässt sich der Speicher des Gerätes auf bis zu 2 Gigabyte aufrüsten. Um einen solchen Ausbau werden Multimedia-Liebhaber auch kaum herumkommen, denn ab Werk stehen dem Nutzer auf dem Handy nur 26 Megabyte für eigene Daten zur Verfügung.

[IH]

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Pro
bullet Großer Bildschirm

Contra
bullet Rutschige Tastatur
bullet Enttäuschendes Steuerkreuz

Fazit
Schlankes Klapp-Handy mit großem Display, aber Mängeln bei der Spiele-Steuerung!


Einzelwertungen
Touchscreen
---
Tastatur
ausreichend
Display
gut
Grafikleistung
befriedigend
Sound
befriedigend

Benchmarks
JSR 184:
2547 Punkte

Kategorie
Klapphandy Handys

Hersteller
Nokia

Preis

Aktueller Preis


So testen wir Pfeil

Ingo Hassa

Hübsch sehen Spiele auf dem Nokia N76 auf jeden Fall aus und das leichte Profil auf den Tasten macht neugierig, wie es sich darauf wohl spielen lässt. In der Praxis enttäuscht das Designkonzept jedoch weitgehend. Für Spieler mangelt es hier einfach an Griffigkeit und knackigen Druckpunkten, ärgerliche Vertipper sind so fast vorprogrammiert. Da sind andere Mitglieder der N-Serie weitaus spieletauglicher.

»Für Spieler zu glatt!«

Zusatzinformationen

Maße in cm:
Displaygröße:
Auflösung:
Gewicht:
Speicherplatz:
10,7 x 5,2 x 1,4
3,6 x 4,8 cm
240 x 320 Pixel
115 Gramm
26 Megabyte, erweiterbar mit MicroSD-Karten

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