
Handytest
Klassisch & günstig
Nokia X3
Für die nach wie vor große Fraktion der Liebhaber von konventionellen Zahlentastaturen hat Nokia ein günstiges Musikhandy gebaut.
Gerade einmal 149 Euro soll dieser Musik-Allrounder kosten. Zumindest am Design wurde dennoch nicht gespart. Das X3 gibt es in den schicken Farbkombinationen Rot/Schwarz sowie Blau/Silber. Der Slider sieht zwar sauber verarbeitet aus, doch bei genauerem Hinsehen sind einige Spaltmaßen zu erkennen. Bei stärkerem Drücken auf die Frontseite, knarzt der Finne zudem verdächtig laut. Beim Komfort wurde an einigen Stellen gnadenlos der Rotstift angesetzt. So gibt es keine Breitbandschnittstellen á la UMTS oder W-LAN und eine GPS-Routenführung ist ebenfalls nicht möglich. Die Kamera knipst zwar auf 3,2-Megapixel-Niveau, doch ohne die Unterstützung von Autofokus und Fotolicht, sind nur bei Tageslicht gute Ergebnisse möglich. Ansonsten deckt das X3 aber das zeitgemäße Standardprogramm ab.
Flache Tasten
Da es sich um eine Folientastatur handelt und die Knöpfe unmittelbar aneinander liegen, ist es gar nicht so einfach, mit dem vollen Daumen die richtige Stelle zu erwischen. Man wird daher aufgefordert, den Finger spitz zu machen, was nicht sonderlich bequem ist. Auch das Joypad ist nicht gerade das Komfortabelste, da der Druckpunkt zu hart ausfällt. Beim schnellen Zocken passiert es zudem recht schnell, dass man aus Versehen auf die anliegenden Steuertasten gerät.Kein Stereo-Erlebnis
Das TFT-Display ist rein durchschnittlicher Natur. Weder sonderlich groß, noch zu klein und die Bildwidergabe ist absolut okay. Bei den musikalischen Qualitäten wird da schon deutlich mehr geboten. Der Musik-Player wird durch einen Equalizer unterstützt und dank einer beigelegten 2-GB-Speicherkarte bleibt die Musikschleife lange an. Das X3 verfügt sogar über Stereo-Lautsprecher, doch leider enttäuschen diese. Insbesondere bei hoher Lautstärke klingt jeder Song wie ein metallischer Brei, sodass man schnell wieder stumm schaltet. Glücklicherweise bietet es einen 3,5-mm-AV-Anschluss, wodurch der Anschluss eines hochwertigen Kopfhörers möglich ist.Mäßige GSM-Rufbereitschaft
Neben einer vernünftigen Java-Performance erfreuen nicht weniger als sieben coole Games das Zockerherz. Darunter auch die Klampfen-Simulaton Guitar Rock Tour. Bei den Messwerten enttäuscht die Rufbereitschaft, denn ein GSM-Handy sollte heutzutage deutlich mehr zustande bringen, als nur 4,5 volle Tage. Die Sprachqualität ist zwar recht ordentlich, doch weit entfernt vom Prädikat “Festnetz-Niveau“. Nutzer des X3 können sich dafür über eine absolut zufrieden stellende Empfangsleistung in beiden Frequenzbändern freuen.[VT] 23.02.2010
Bildergalerie (6 Bilder)
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Pro
Viele gute Java-Games
Gutes Preis/AusstattungsverhältnisContra
Schwacher Freisprecher
Recht groß & schwer
Mäßige RufbereitschaftFazit
Schickes, aber ansonsten recht unspektakuläres Musikhandy.
Einzelwertungen
Touchscr.

---
Joystick

befriedigend
Tastatur

befriedigend
Display

gut
Grafikleist.

befriedigend
Sound

ausreichend
Benchmarks
JSR 184:
3104 Punkte
Mascot Capsule:
n/v
Symbian:
n/v
Hersteller
Nokia
So testen wir

Viktor Treutlein
Den heiklen Spagat aus aggressivem Preis und angemessener Ausstattung hat Nokia beim X3 ganz gut gemeistert. Wer einen guten Kopfhörer anschließt, kann ruhig seinen reinrassigen MP3-Player entsorgen. Da es aber keine schnelle Datenbahn hat, sind Internet-Ausflüge buchstäblich eine reine Nervensache.
»Hier stimmt das Preis/Leistungsverhältnis«
Den heiklen Spagat aus aggressivem Preis und angemessener Ausstattung hat Nokia beim X3 ganz gut gemeistert. Wer einen guten Kopfhörer anschließt, kann ruhig seinen reinrassigen MP3-Player entsorgen. Da es aber keine schnelle Datenbahn hat, sind Internet-Ausflüge buchstäblich eine reine Nervensache.
»Hier stimmt das Preis/Leistungsverhältnis«
Zusatzinformationen
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Preis: Maße in cm: Displaygröße: Auflösung: Gewicht: Speicherplatz: |
Aktueller Preis 9,6 x 4,9 x 1,4 3,4 x 4,5 cm 320 x 240 Pixel 103 Gramm ca. 47 MB + 2 GB microSD |
| Erhältlich ab: | Q1 2010 |











