Wer geschäftlich viel unterwegs ist, kennt die Blackberrys von RIM und hat vielleicht sogar eines in der Westentasche. Denn die kleinen Computer haben sich der Geschäftswelt einen Platz erobert. Vor allem durch den sehr guten Email-Client ist mobiles Arbeiten und Kommunizieren komfortabel möglich, auch das kompakte Office-Paket ist hierfür ein Kaufgrund. Was aber hat Research in Motion (RIM) im Vergleich zum Vorgängermodell nun wirklich geändert?
Flinker Minicomputer
Legt man das alte und neue Curve nebeneinander, merkt man sofort das leicht schlankere und vielleicht auch hochwertigere Design des neuen Modells. Aber auch im Innenleben hat sich etwas getan. So ist nun GPS mit an Bord und der Prozessor ist schneller geworden. Jetzt lassen sich auch Dokumente flink öffnen. Allerdings muss man zu deren Bearbeitung die Premium-Version von Office to Go erwerben. Leider ist neben WLan und Bluetooth kein UMTS bzw. HSDPA enthalten. Somit ist entweder ein Hotspot vonnöten oder eine Wartezeit beim Download in Kauf zu nehmen, wenn beispielsweise die Emails größere Datenmengen enthalten.
Gewohnte Bedienung
Blackberry-Fans werden sich mit dem Curve sofort zuhause fühlen. Die Bedienlogik ist gewohnt eingängig, sodass man schnell alle Funktionen des Curve findet.
Auch fürs Spielen eignet sich das Gerät erstaunlich gut. Der Trackball ist zwar nicht für jede Art von Handygame optmial, dafür gibt es für das Curve 8900 aber einige gute Titel. Zudem ist das Display ausreichend groß und verfügt über ein gutes Bild. Auch aufwändig gestaltetere Handygames kommen so gut zur Geltung.
Gewohnte Bedienung
Auch beim Telefonieren erweist sich das Blackberry Curve 8900 als zuverlässiges Gerät. Der Standby liegt wie auch schon beim Vorgänger bei 17 Tagen. So gibt es in dem Bereich zwar keine Verbesserung zu verzeichnen, aber diese Leistung ist an sich schon sehr respektabel! Bei der Medienwiedergabe zeigt das Curve 8900 seine ordentliche Ausstattung. Videoplayer und Musikwiedergabe funktionieren gut. Von den extrem gut durchdachten und durchgestylten Playern wie vom Apple iPhone oder den neueren HTC-Geräten ist es aber ein gutes Stück weg.
[SB] 25.02.2009
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