Es ist gar nicht so einfach, aus schwergewichtigen Smartphones eine gewisse Eleganz zu kitzeln. Wie es funktioniert, zeigt das B7620. Durch das braune Gehäuse und den Metall-Applikationen in trendiger Bronzefarbe, sieht diese Armani-Kooperation äußerst edel aus. Eine perfekte Verarbeitungsqualität gehört logischerweise dazu. Über 700 Euro sind zwar ein Wort, doch dafür liegt der Windows-Maschine reichlich Zubehör dabei. Gleich zwei Akkus plus spezielle Ladestation sorgen für weniger Abhängigkeit von der Steckdose und auch das hochwertige Headset und die schicke Tasche nutzt man gerne.
Windows satt!
Technisch basiert dieses Smartphone auf dem OMNIA II, und das bedeutet, dass Bill Gates hier das Zepter schwingt. Dank Windows Mobile 6.5 beherrscht das B7620 die komplette Klaviatur, inklusive der Bearbeitung aller gängigen Formaten. Obendrein gibt es gleich zwei Browser (Opera Browser 9.5 & Internet Explorer), alle Datenturbos (HSDPA/HSUPA & W-LAN), einen GPS-Empfänger sowie eine ordentliche 5-Megapixel-Kamera. Hinzu kommen rund 7,5 GB Speicherplatz plus microSD-Karte sowie ein klanglich richtig guter Media Player. Bereits die knappe Auflistung zeigt, dass hier nicht nur Design, sondern vor allem Komfortluxus geboten wird.
Display-Referenz
Wofür man das viele Geld bezahlt, zeigt buchstäblich auch der grandiose Touchscreen. Selten war ein Display dermaßen hochauflösend und brillant - da bleibt man förmlich am Display kleben! Auch die Qwertz-Tastatur ist vom Feinsten. Die Knöpfe sind ausreichend groß und vom Druckpunkt her wunderbar ausgepegelt. Einziger Schwachpunkt: Im angewinkelten Zustand lässt sich die obere Tastenreihe nicht optimal erreichen. Im Zusammenspiel mit Gestensteuerung und einer logischen Menüstruktur klappt der Umgang mit dem B7620 recht schnell.
Kein technischer Malus
Einem Smartphone von diesem Kaliber sollte schnell die Luft ausgehen. Pustekuchen: Bei moderater Nutzungsintensität sind locker fünf bis sechs Tage Betriebsbereitschaft möglich - Respekt! Auch die Sprachqualität überzeugt: Durch den großen Resonanzkörper und guter Nebengeräuschunterdrückung klingt der mobile Plausch in der Regel einwandfrei. Einen bühnenreifen Auftritt legt der Armani-Sprössling auch bei den Messwerten hin. In sämtlichen Frequenzen sind steile Balken stets die Normalität.
[VT] 08.01.2010
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