Handytest
Leichtmetall
Samsung S3600
Gerade einmal 119 Euro verlangt Samsung für dieses Clamshell-Handy, das jedoch deutlich teurer aussieht.
Okay, das S3600 sieht zwar wie ein stahlharter Bursche aus, doch bereits beim ersten Anpacken wird schnell klar: Samsung hat hier kräftig "geschummelt". Einzig auf dem Deckel befindet sich gebürstetes Aluminium. Der Rest ist ordentlich verarbeitetes Hartplastik im Metall-Look. Die vordere Metallplatte wurde zudem teuer erkauft, denn ein nützliches Außendisplay fiel dem Rotstift zum Opfer - sehr unpraktisch. Apropos Display, auch hier hat Samsung gespart, denn der TFTler kann "nur" 65.000 Farben darstellen und die Auflösung von 176 x 220 Pixel ist auch nicht gerade ultramodern. Glücklicherweise fällt das aber gar nicht so sehr ins Gewicht.
Alles außer UMTS
Das S3600 zeigt, was heutzutage im Bereich Komfort für knapp 120 Euro bereits möglich ist, wenn man auf das Breitband-Tandem UMTS/HSDPA verzichtet. Routiniert spult Samsung das bekannte GSM-Standardprogramm ab. Dazu gehört Stereo-Bluetooth genauso, wie alle wichtigen Organizer-Funktionen, eine 1,3-Megapixel-Kamera sowie ein Audio-Player und ein UKW-Radio. Der interne Speicherplatz von rund 31 MB kann sogar mit Hilfe einer microSD-Karte schnell aufgebohrt werden. Eine Speicherkarte gehört allerdings genauso wenig zum Lieferumfang dazu, wie ein hilfreiches USB-Datenkabel. Bei diesem geringen Preis ist das aber keine Überraschung.Überraschend lautstark
Bei der Tastengestaltung geht es klassisch zur Sache. Im bekannten RAZR-Look laden großflächige Tastenfelder zum Simsen ein. Das S3600 reagiert recht präzise auf Eingaben, wobei der Tastenhub aber zu knapp ausfällt und die Umsetzungsgeschwindigkeit nicht die schnellste ist. Störend ist ferner, dass die Steuertasten unmittelbar an das Joypad angrenzen. Erstaunlich potent sind die Soundqualitäten des Koreaners. Über den breiten Speaker kommen die zum Teil hörenswerten Klingeltöne recht knackig rüber, ohne bei höherer Lautstärke verzerrt zu klingen. In dieser Preisklasse ist das eine löbliche Ausnahme. Leider ist aber das Headset nicht das qualitativ hochwertigste.Klare 3D-Schwächen
Die vorinstallierten Java-Spiele und zahlreichen Demo-Games belegen, dass Zocken auf dem S3600 grundsätzlich kein Problem ist. Bei 3D-Games zeugen allerdings die leichten Ruckel-Einlagen und zum Teil abgespeckten Polygon-Grafiken davon, dass hier der Koreaner schnell an seine Grenze stößt. Aber auch 2D-Games haben für die genannte Auflösung teils geringeren Spielumfang zu bieten. Besser schlägt sich der Klapper bei den Messwerten. Die Rufbereitschaft pendelt sich bei moderater Nutzung bei immerhin sechs vollen Tagen ein. Die Empfangsqualität ist im positiven Sinne unauffällig. Referenz-Niveau wird hier zwar nicht erreicht, doch im Großstadt-Dschungel gibt es keinerlei Probleme. Die Verständigung bewegt sich ebenfalls auf einem guten Niveau. Abgesehen von einem tonal leicht metallischen Einschlag steht dem ungetrübten Telefonat nichts im Wege.[VT]
23.02.2009
Bildergalerie (5 Bilder)
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Pro
Gute Rufbereitschaft
Robuste Verarbeitung
Guter SoundContra
Kein Außendisplay
Geringer Tastenhub
Kein USB-KabelFazit
Für sparsame Fans des minimalistischen Metall-Looks sicherlich interessant.
Einzelwertungen
Touchscr.

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Tastatur

gut
Display

befriedigend
Grafikleist.

ausreichend
Sound

gut
Kategorie
Klapphandy Handys
Hersteller
Samsung
Preis
Aktueller PreisSo testen wir
Viktor Treutlein
Wer keine schnellen Datenbahnen unterwegs benötigt und auf schlichte Metall-Optik steht, sollte sich das schicke S3600 ruhig einmal näher betrachten. Ohne sich großartig in Verzicht üben zu müssen, bietet es handelsüblichen GSM-Komfort und einen flexiblen Speicher. Das Fehlen des Außendisplays ist allerdings störend, da sich der Nutzer dadurch quasi im Blindflug befindet, wenn jemand anruft.
»Mehr Schein als Metall!«
Wer keine schnellen Datenbahnen unterwegs benötigt und auf schlichte Metall-Optik steht, sollte sich das schicke S3600 ruhig einmal näher betrachten. Ohne sich großartig in Verzicht üben zu müssen, bietet es handelsüblichen GSM-Komfort und einen flexiblen Speicher. Das Fehlen des Außendisplays ist allerdings störend, da sich der Nutzer dadurch quasi im Blindflug befindet, wenn jemand anruft.
»Mehr Schein als Metall!«
Zusatzinformationen
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Maße in cm: Displaygröße: Auflösung: Gewicht: Speicherplatz: |
9,9 x 5,0 x 1,53 3,6 x 4,4 cm 176 x 220 Pixel 108 Gramm ca. 31 MB + microSD |











