Nein, im Gegensatz zum C901 handelt es sich beim Schwestermodell um kein ökologisch korrektes Handy. Auch wenn Sony Ericsson es ein wenig als Designerphone vermarktet, ist es nicht wirklich ein ausgesprochener Eyecatcher. Der einzige wirkliche Hingucker ist nämlich nur die XXL-Objektivabdeckung im Querformat. Das mutet ein wenig nach kultigem Retro-Stil an. Bei der Ausstattung hat das C903 nahezu alles vom C901 geerbt, plus einen TV-Ausgang und dem Upload-Datenturbo HSPUA.
Edel-Knipser?
Unter der Haube steckt eine 5-Megapixel-Kamera mit vielen Extras. Damit gelingen zwar gute Schnappschüsse, wobei aber oftmals ein leichter Blaustich erkennbar ist. Licht und Schatten bei der Tastatur: Während die Zahlentastatur durch den geschmeidigen Druckpunkt eine regelrechte Daumen-Wohlfühloase ist, löst das recht scharfkantige Pad nach längerem Zocken hingegen leichte Schmerzen aus. Zwei großflächige Steuertasten liegen außerdem unmittelbar am Joypad dran, was bei heißer Zockeraction schnell zu ungewollten Spielabbrüchen führt.
Allrounder
Das TFT-Display entspricht dem allgemeinen technischen Standard und ist mit den Maßen 3,7 x 4,9 cm dezent überdurchschnittlich groß. Kurzum: Für gepflegte Spielsessions ist alles im grünen Bereich, wobei das Display aber recht sensibel auf Sonnenlicht reagiert. Wer mit dem
C903 Musik hören möchte, muss nochmals in die Tasche greifen, denn weder eine Speicherkarte, noch ein USB-Kabel liegen im Karton. In dieser Preisklasse mutet das doch ein wenig geizig an. Der Sound ist dafür insgesamt sehr ordentlich, wobei aber die Basspräsenz nicht das Gelbe vom Ei ist.
Top-Techniker
Mit der Einführung der neuesten Sony Ericsson Generation hat sich die Java-Performance deutlich verbessert. Das
C903 bildet da keine Ausnahme. Ungemein souverän spult es den Airgamer-Benchmark-Test runter, und stellt dabei klar, dass Zocken eines seiner leichteren Übungen ist. Auch die Messwerte können sich sehen lassen. Fünf Tage UMTS-Rufbereitschaft sind heutzutage guter Durchschnitt und die Empfangsleistung präsentiert sich in allen Frequenzbändern in bester Form. Auch Menschen im hintersten Hintertupfigen sollten daher keine größeren Probleme damit haben. Bei Telefonaten überzeugt der Slider außerdem in der Regel durch eine sehr gute Sprachqualität und Nebengeräusche sind ohnehin ein Fremdwort für diesen Halbschweden.
[VT] 13.07.2009
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