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Handytest

50 Handygames im Gepäck!

Sony Ericsson F305

Mobiles Spielen neu definiert: Mit dem F305 sollen vor allem Gelegenheitszocker auf ihre Kosten kommen - doch lohnt die Anschaffung des günstigen Sliders?

In Spielerkreisen wünscht man sich oft ein Handy, dass modernen Anforderungen gerecht wird und am besten noch mit aktuellen Handhelds wie Sony PSP oder zumindest Nintendo DS mithalten kann. Mittlerweile hat das Apple mit dem iPhone schon ganz gut bewerkstelligt. Auch Nokia ist mit seiner N-Gage-Plattform auf dem Vormarsch - beide Ansätze bewegen sich dabei auf hohem technischem Niveau. Sony Ericssons F305 versucht dagegen im unteren Preissegment anzugreifen. Das F305 ist für kleinere Geldbeutel entworfen. Daher sind auch die technischen Daten wenig klangvoll: 176x220 Pixel Auflösung, 2,0 Megapixel-Kamera, 10 MB interner Speicher und ein Bewegungssensor!

Im Spieleparadies?

Das Besondere am Slider F305: Der Bewegungssensor wird von vielen Handygames unterstützt, die auf dem Gerät vorinstalliert sind. Insgesamt sind auf der mitgelieferten 512MB-Speicherkarte satte 50 Handygames enthalten. Das hört sich im ersten Moment gigantisch an. Leider schwankt die Qualität der Spiele stark. Die meisten Games legt man nach wenigen Minuten Spielzeit wieder weg. Vom Prügler bis hin zum Autorennen sind jedoch fast alle Genres enthalten. Eine kleine Spiele-Schatzkiste, die aber keine genialen Überflieger enthält. Allein Grafik und Umfang der Handygames können mit den meisten akutellen Titeln nicht mithalten - schade!

Bedienung, bitte!

Leider setzt sich der mittelmäßige Eindruck auch bei der Bedienung fort. Die Nummerntasten des Sliders sind auf einer Fläche und nur durch horizontale Plastikerhöhungen getrennt. Dadurch sind sie schwer zu treffen. Auch das Steuerkreuz ist nicht optimal, da es etwas wackelig ist und sich schwammig anfühlt. Das Zocken mit dem Bewegungssensor ist zwar ein Pluspunkt. Jedoch hat heutzutage fast jedes Handy so einen Sensor mit an Bord. Somit gibt es auch im Panoramamodus kein spezielles Spielerlebnis. So sind die seitlich angebrachten Tasten dafür zwar sinnvoll zu nutzen, aber bringen doch keinen echten Mehrwert.

Ausstattung rudimentär

Klar, dass das Handy eher für leichtere Geldbeutel gemacht ist. Denn von der Verarbeitung bis hin zu der Ausstattung kann es nicht mit Spitzenmodellen mithalten. Dies wäre an sich ja nicht schlimm. Allerdings stimmt das Preisleistungsverhältnis nicht ganz. Derzeit liegt das F305 ohne Vertrag bei ca. 120 bis 150 Euro (bei Testerstellung). Für fast denselben Betrag bekommt man beispielsweise das K800 oder das K810. Beides sind selbst nach heutigen Maßstäben noch gute Geräte für Java-Handyspiele - und dem F305 bis auf den Bewegungssensor technisch überlegen!

[SB]
27.01.2009

Bildergalerie (27 Bilder)Pfeil

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Airgamer Handy Test - Wertung

Pro
bullet Bewegungssensor
bullet Dickes Spielepaket

Contra
bullet Kleines Display
bullet Geringe Auflösung
bullet Schwammiges Joypad

Fazit
Technisch schwacher Slider, der Spielererwartungen kaum gerecht wird.


Einzelwertungen
Touchscreen
---
Joystick
befriedigend
Tastatur
befriedigend
Display
ausreichend
Grafikleistung
ausreichend
Sound
gut

Benchmarks
JSR 184:
n/v
Mascot Capsule:
n/v
Symbian:
n/v

Hersteller
Sony Ericsson

So testen wir Pfeil

Simon Biedermann

Den Ansatz von Sony Ericsson finde ich sehr löblich! Ein günstiges Spielehandy auf den Markt zu bringen ist eine gute Idee. Jedoch sind die Kompromisse, die gemacht werden müssen, viel zu groß. Der Bildschirm wirkt geradezu minimalistisch und auch das Joypad lässt sich nicht gut bedienen. Aktuelle Handyspiele machen so wenig Spaß. Für wenige Euro mehr erhält man zudem ältere Sony Ericssons, die aber deutlich mehr in Sachen Auflösung und Bedienbarkeit können. Somit geht das Konzept leider nicht auf.

»Drei Jahre zu spät!«

Zusatzinformationen

Preis:
Maße in cm:
Displaygröße:
Auflösung:
Gewicht:
Speicherplatz:
Aktueller Preis
9,6 x 4,7 x 1,4
3,2 x 4,0 cm
176 x 220 Pixel
111 Gramm
10 Megabyte, microSD-Karte mit 512 MB im Lieferumfang
Erhältlich ab: Q4 2008

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