
Handytest
Ökologisch korrekt
Sony Ericsson Hazel
Das Gewissen darf mittelefonieren: Neben geringeren CO2-Emissionen und recycelten Materialien umfasst das Hazel auch ein umfangreiches Rücknahmeprogramm.
Obwohl es sich um ein Elm-Schwestermodell handelt, unterscheiden sich die beiden Halbschweden optisch merklich, denn beim Hazel handelt es sich um einen Slider in den zwei Farbausführungen „Superior Black“ und „Passionate Rouge“. Die Verarbeitungsqualität ist zwar insgesamt gelungen, doch die Spaltmaße bei der Slidermechanik ist ein ideales Schlupfloch für Staub.
Beim reinen Komfortprogramm gibt es gegenüber dem Modell Elm so gut wie keine Unterschiede, was aber nicht als Kritik verstanden werden soll, denn im Grunde ist alle an Bord, was Anno 2010 en vogue ist. On top gibt es zudem eine ganze Reihe an nützlichen Apps.
Schöne Spielwiese
Endlich mal wieder richtig große Tasten! Das ist der erste Impuls, wenn man den Hazel in die Hand nimmt. In der Tat ist die Zahlentastatur für ein Sliderhandy erstaunlich geräumig – insbesondere für Vielsimser eine herrliche Daumen-Wohlfühloase. Auch das Joypad ist insgesamt auffällig groß ausgefallen geraten und überzeugt durch einen klaren Druckpunkt. Nur der Rand hätte eine Spur runder ausfallen können, denn bei längerem Zocken wird der Daumen merklich beansprucht. Die umliegenden Steuertasten halten zumindest einen kleinen Respektabstand zum Pad ein.Geräumiges Sichtfenster
Dass das Modell Hazel ein paar Euro mehr kostet als das Elm, liegt vor allem am verbesserten TFT-Display. Das ist nicht nur deutlich größer, es bietet auch eine TrueColor-Farbwiedergabe. Der Mehraufwand zahlt sich aus, denn die satte Farbwiedergabe und Brillanz sind allererste Kajüte! Bei den klanglichen Qualitäten erreicht den Hazel ein ordentliches Niveau, ohne aber das bekannte Nokia-Niveau zu erreichen. Schade zudem, dass der praktische 3,5mm-Klinkestecker nicht eingebaut ist.Scheppernder Klang
Pluspunkte sammelt der Halbschwede zumindest bei der Java-Performance, denn das Hazel managt selbst aufwändigere 3D-Games ziemlich souverän. Auch die Rufbereitschaft ist im UMTS-Netz mit rund fünf Tagen absolut zeitgemäß. Bei der Sprachqualität sammelt der Halbschwede hingegen einige Minuspunkte, denn sobald man bei regen Nebengeräuschen den Pegel hochdreht, fängt es ordentlich an zu scheppern, sodass der Gesprächspartner grell und mitunter verzerrt rüberkommt. Auch die Empfangleistung ist eher dürftig. Selbst im GSM-Modus ist ein voller Empfangsbalken im D-Frequenzband mitten in der Stadt keine Normalität – und das sollte es eigentlich sein. Im UMTS-Modus und im E-Netz ist der Empfang leider eher noch schlechter.[VT] 25.05.2010
Bildergalerie (6 Bilder)
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Pro
Top-Display
Geräumige Tastatur
Gute Java-PerformanceContra
Mäßige Empfangsleistung
Mäßige SprachqualitätFazit
Zumindest für Zocker ein rundum gelungenes Mobiltelefon.
Einzelwertungen
Touchscr.

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Joystick

gut
Tastatur

sehr gut
Display

sehr gut
Grafikleist.

gut
Sound

gut
Benchmarks
JSR 184:
3803 Punkte
Mascot Capsule:
n/v
Symbian:
n/v
Hersteller
Sony Ericsson
So testen wir

Viktor Treutlein
Ärgerlich. Da baut Sony Ericsson einen schicken Slider mit herausragenden Zocker-Eigenschaften und sorgt durch mäßige Messwerte für einen unter dem Strich durchwachsenden Auftritt. Wer allerdings mit den technischen Schwächen leben kann, bekommt für einen fairen Tarif einen guten Multimedia-Allrounder.
»Spaß-Slider mit technischen Schwächen.«
Ärgerlich. Da baut Sony Ericsson einen schicken Slider mit herausragenden Zocker-Eigenschaften und sorgt durch mäßige Messwerte für einen unter dem Strich durchwachsenden Auftritt. Wer allerdings mit den technischen Schwächen leben kann, bekommt für einen fairen Tarif einen guten Multimedia-Allrounder.
»Spaß-Slider mit technischen Schwächen.«
Zusatzinformationen
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Preis: Maße in cm: Displaygröße: Auflösung: Gewicht: Speicherplatz: |
Aktueller Preis 10,25 x 4,95 x 1,6 3,9 x 5,2 cm 240 x 320 Pixel 121 Gramm ca. 250 MB + microSD |
| Erhältlich ab: | Q2 2010 |











