Erst vor kurzem erschien die Dolce & Gabbana Edition des Sony Ericsson Jalou. Diese Luxus-Ausgabe des Klapphandys kommt mit Elementen im Gehäuse aus 24karätigem Gold. Auch im D&G Headset für das Jalou ist das Edelmetall verarbeitet. Die Dolce &Gabbana Version gibt es außerdem in drei exklusiven Farben. Die Features des "normalen" Jalou sprechen im Normalfall auch eher Damen an: Ein integrierter BMI-Rechner, ein Schminkspiegel und ein Schrittzähler ermöglichen es, auf seinen Körper zu achten. Doch was hat das Jalou sonst noch auf dem Kasten?
Bling Bling
Das auffälligste am Jalou ist definitiv das Design. Es soll die Damenwelt an ihren angeblich besten Freund erinnern: Einen Diamanten. Da es gleichzeitig ein wenig wie ein Kommunikator aus einer uralten Science-Fiction Serie aussieht, könnte das Design aber durchaus auch Herren ansprechen. Ob Männer Verwendung für das absichtlich stark spiegelnde Display finden, sei dahin gestellt. Damen können damit zumindest schnell mal ihr Make-up überprüfen. Beim Eingabefeld wurde das Design konsequent weiter geführt. Die Zifferntasten sehen selber aus wie kleine Edelsteine. Die Anordnung ist sehr ungewöhnlich, das blinde Verfassen von SMS dürfte hier schwierig werden. Dafür kann man beim Tastenhub nicht meckern.
Schnell und schön?
Trotz des relativ geringen Preises hat es so einiges an Ausstattung in das Jalou geschafft: Die 3,2 MP Kamera macht annehmbare Schnappschüsse, muss aber ohne Autofokus oder Beleuchtung auskommen. Auch ein MP3 Player ist, wie bei allen Sony Ericsson Handys integriert. Leider sollten Sie, wenn Sie diese Funktionen nutzen wollen, eine microSD Speicherkarte gleich mit dazu kaufen, im Lieferumfang ist diese nicht enthalten. Dank HSDPA, HSUPA und dem flinken Sony Ericsson Browser Access NetFront ist das Jalou schnell und angenehm im Internet unterwegs, die Navigation funktioniert wie gewohnt gut. Nur das Bedienfeld rund um den Joystick stört beim Surfen wie beim Zocken: Die Tasten liegen hier etwas zu dicht beieinander.
Playboy?
Wo wir doch gerade beim Zocken sind: Der Bildschirm des Jalou bringt es trotz seiner geringen Größe dennoch auf 240 mal 320 Pixel. Die Grafikleistung des Klapphandys ist zwar nicht überragend, reicht aber für 2D-Anwendungen allemal. Nur der Joystick und das Nummernfeld wollen beim Spielen nicht so recht überzeugen. Das stört bei Handyspielen mit simplen Steuermethoden aber kaum. Außerdem funktioniert die Bewegungssteuerung beim Jalou recht gut, wir haben es bei dem mitgelieferten Handyspiel-Klassiker
Diamanteninsel ausprobiert. Der Akku hält nur zwei bis drei Tage lang, das ist bei dem kleinen Display etwas wenig. Dafür gibt es an der Gesprächsqualität nicht viel auszusetzen.
[KH] 28.10.2009
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