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Handytest

Groß und flach

Sony Ericsson W910i

Sony Ericssons Walkman-Handys sollen den „Benchmark“ für Musik auf dem Handy darstellen. Das W910i soll dank schneller Downloads und vielen Funktionen noch eins draufsetzen.

Schnelle Surfgeschwindigkeiten über HSDPA-Verbindung, Bluetooth 2.0 – das ist noch längst nicht alles, was in dem kleinen Klapp-Handy steckt. Klangvolle Multimedia-Extras wie "Shake Control" und "SensMe" sollen es von der grauen Konkurrenz abheben. Wir haben uns angeschaut, ob das Sony Ericsson-Gerät auch besonderen Spielwitz zeigt.

Reflektierende Scheibe

Mit einem Ausmaß von 3,7 zu 4,9 Zentimetern gehört der Bildschirm zu den größten Handydisplays. Wie es sich für ein ordentliches Multimedia-Handy gehört, arbeitet es mit einer QVGA-Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten – der gängige Standard für schicke Handyspiele wie SolaRola. Die Helligkeit des Displays wird automatisch and die Lichtverhältnisse in der Umgebung angepasst, die von einem Sensor unterhalb des Bildschirms gemessen werden. Einziger Schwachpunkt ist die mangelnde Entspiegelung. Ist der Bildschirm verhältnismäßig dunkel, etwa wenn Sie durch die ewige Nacht in Juiced 2 brausen, kann es schnell zu irritierenden Reflexionen kommen.

Musikalische Gimmicks

Gut schneidet der Sound des Walkman-Handys ab, obwohl wir in unseren Tests auch Handy-Lautsprecher mit deutlich vollerem Klang hören konnten. Dem Musikfans hat das W910i ohnehin einiges zu bieten: Dank SensMe-Technik bekommen Musikstücke, die vom PC auf das Handy übertragen werden, Informationen zu Schnelligkeit und Tonlage angehängt. Der Nutzer kann dann anhand einer grafischen Darstellung seiner Musiksammlung im Handumdrehen Playlisten erstellen, die seiner momentanen Gemütsverfassung entsprechen. Ebenfalls mit dabei: Die Shake Control, mit der Sie durch Schütteln des Gerätes zufällige Songs auswählen können. Für Spiele von Bedeutung ist dagegen die Tastenwippe, mit der Sie jederzeit schnell und komfortabel die Lautstärke des Gerätes anpassen können.

Bewegung tut gut

Die über einen Neigungssensor funktionierende Shake Control haben wir bereits angesprochen. Das vorinstallierte Marble Madness 3D beweist, das dieses Extra auch für Spiele sehr interessant sein könnte. In dem Geschicklichkeitsspiel müssen Sie eine Murmel durch Kippen des Handys über Hindernisbahnen zum Ziel rollen lassen – das ist zwar alles andere als einfach, macht aber dank der neuartigen Bedienung Laune. Allerdings ist es fraglich, ob und in welchem Ausmaß zukünftige Spiele von dem Sensorelement Gebrauch machen werden. Bis jetzt ist die Funktion eher dazu nützlich, die Bildschirmdarstellung bei gedrehtem Handy automatisch in einen Panorama-Modus zu schalten – etwa beim Absurfen von Webseiten.

Auf beengtem Raum

Das silberfarbene Steuerkreuz des W910i bietet Ihrem Finger wenig Platz zum Navigieren. Die kleinen Funktionstasten liegen nahe an dem Ring – wer nicht aufpasst, kann so mitten im Spiel den Abbruch-Knopf mit der Daumenseite erwischen. Aber auch nach innen hin hat Ihr Daumen nicht allzu viel Spiel, denn der deutlich hervorstehende Aktionsknopf nimmt einen verhältnismäßig großen Teil des Bedienelementes ein. Beim Auslösen schneller Richtungskombinationen – wie etwa bei den Kämpfen in The Witcher – ist die Taste deswegen teils im Weg. Nur mit Feingefühl lassen sich auch flinke Aktionen fehlerfrei durchführen.

Tippen auf Plastik

Wesentlich mehr Platz haben Sie auf der flachen Kunststoff-Tastatur. Auch die oberste Tastenreihe ist gut zu erreichen, da das Oberteil des Handys recht weit zurückfährt. Wie bei allen extrem flach gehaltenen Nummernfeldern sind die einzelnen Tasten leider nicht sehr deutlich voneinander abgegrenzt. Man muss also schon gut mit den Tasten vertraut sein, um stets flott und präzise tippen zu können. Die Druckpunkte gehen in Ordnung, wenn sie auch etwas stärker spürbar Rückmeldung geben könnten.

Schwache Grafikleistung

Mit dem W910i ist man im Netz besonders flott unterwegs, die Grafik-Geschwindigkeit des Handys ist jedoch nur eher gehobener Durchschnitt. An internem Speicher sind 40 Megabyte mit an Bord, mit einem Memorystick kann der Platz für eigene Daten auf bis zu 4 Gigabyte erweitert werden. In diesem Bereich ist das W910i also ebenfalls ordentlich ausgestattet.

[IH]

Bildergalerie (14 Bilder)Pfeil

Handyspiele für Sony Ericsson W910i downloadenPfeil

Weitere Handys von Sony EricssonPfeil



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Airgamer Handy Test - Wertung

Pro
bulletGroßes Display
bulletInnovativer Bewegungssensor

Contra
bulletZu kompakte Tasten
bulletSchwache Druckpunkte

Fazit
Funktionsstarkes Walkman-Handy, das bei der Bedienung etwas schwächelt.


Einzelwertungen
Touchscreen
---
Tastatur
befriedigend
Display
gut
Grafikleistung
befriedigend
Sound
gut

Benchmarks
JSR 184:
3002 Punkte
Mascot Capsule:
4679 Punkte

Kategorie
Slider Handys

Hersteller
Sony Ericsson

Preis

Aktueller Preis


So testen wir Pfeil

Ingo Hassa

Keine Frage, das Sony Ericsson W910i ist ein mehr als vorzeigbares Walkman-Handy mit einer ganzen Reihe spaßiger Extras. Lässt man diese jedoch einmal außen vor und konzentriert sich allein auf die Spiele-Eigenschaften des Geräts, relativiert sich der gute Eindruck etwas. Weder das zu kompakte Steuerkreuz noch die flache Gummi-Tastatur gehören zu den spieletauglichsten Designs. Zwar macht die Bewegungssteuerung im vorinstallierten Demo-Spiel Lust auf mehr, ob diese Funktion in absehbarer Zeit von Spielen unterstützt wird, ist unsicher. Und ohne passende Programme bleibt auch dieses tolle Feature leider auch nur ein Gimmick.

»Nicht ganz optimal zu bedienen. «

Zusatzinformationen

Maße in cm:
Displaygröße:
Auflösung:
Gewicht:
Speicherplatz:
9,9 x 5,0 x 1,3
3,7 x 4,9 cm
240 x 320 Pixel
86 Gramm
40 Megabyte, erweiterbar mit Memory Stick Micro

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