
Handy Spiele Test
Virtuelle Medaillen-Hatz
Beijing 2008
Jagen Sie unter dem Banner der berühmten 5 Ringe nach olympischem Gold und goldigen Highscores!
Über der Begeisterung für die Fußball-EM wäre das nächste Großereignis des Jahres 2008 schon fast in Vergessenheit geraten, wenn da nicht der umstrittene Fackellauf stattgefunden hätte. Schließlich stehen die olympischen Spiele in Peking vor der Haustür und da wird es Zeit, dass sich auch die Handyspieler auf Medaillenjagd begeben. Im offiziellen Handyspiel Beijing 2008 dürfen Sie jetzt dementsprechend kräftig schwitzen und sich mit etwas Glück das güldene Metall um den Hals hängen lassen.
Aller guten Dinge sind Vier
In vier olympischen Wettbewerben können Sie in Beijing 2008 ein Land Ihrer Wahl vertreten: Während der 100m-Sprint, die 200m Freistil im Schwimmen und das Hammerwerfen fast schon zum guten Ton eines virtuellen Sommerspiels gehören, ist der Tischtennis-Wettbewerb eine erfrischende Abwechslung - aber schließlich darf der chinesische Nationalsport auch im Handyspiel nicht fehlen. Insgesamt ist Beijing 2008 aber eher eine kleine Sammlung olympischer Minigames, denn ein echter Olympia- oder Karrieremodus gibt es nicht. Damit geht dem Titel leider deutlich vor der Ziellinie die spielmotivierende Puste aus.Ohne Schweiß ein Preis!
Die Steuerung der einzelnen Sportarten ist simpel und erfordert lediglich das rechtzeitige Drücken verschiedener Tasten. Einziges Manko: Das perfekte Timing des Tastendrucks ist bei den meisten Sportarten eher Glückssache, was sich aber durch ein moderat begabtes Konkurrentenfeld kaum in der Medaillenausbeute bemerkbar macht. Untrainierte Handy-Athleten kommen auf diese Weise zwar schnell zu Edelmetall, aber dafür fühlen sich Profis noch schneller unterfordert. Zudem wird das Handyspiel schon nach kurzer Zeit ziemlich eintönig, auch wenn die gut umgesetzten Tischtennis-Duelle für etwas Abwechslung sorgen.In der Ruhe liegt die sportliche Kraft
Optisch werden die Wettbewerbe gut in Szene gesetzt, nur die Stimmung des sportlichen Großereignisses hat sich anscheinend nicht für das Handyspiel qualifiziert. Die Siegerehrungen wirken lieblos und von begeisterten Zuschauermassen ist nichts zu sehen und schon gar nichts zu hören. Trotz einiger guter Ansätze kommt das Spiel auf diese Weise nicht auf das Handytreppchen – als Aufwärmtraining für angehende Athleten ist Beijing 2008 aber dennoch ganz gut geeignet.[DH] 01.08.2008
Bildergalerie (12 Bilder)
Unterstützte Handys
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Grafik

gut
Sound

ausreichend
Steuerung

gut
Multiplayer

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Pro
Leichter Spieleinstieg
Teils interessante WettbewerbeContra
Zu schnell eintönig
Keine Olympia-StimmungSpielspaßdauer
sehr kurz Schwierigkeitsgrad




sehr leicht bis schwer Fazit
Olympia-Norm verpasst: Solide Sportsimulation mit zu wenig Abwechslung und Umfang!
Testgeräte
Sony Ericsson C902, K810i
Entwickler / Publisher
Sega
So testen wir

Dominik Hirsch
Beijing 2008 hat mit den olympischen Spielen leider nicht viel mehr gemein als den großen Namen. Das liegt vor allem an der wenig olympiareifen Auswahl an Spielmodi und Sportarten sowie der fehlenden Wettkampfstimmung in den Stadien. Dafür ist die Steuerung leicht zu erlernen, wodurch angehende Handy-Olympioniken einen schweißfreien Trainingseinstieg erleben. Profi-Sportler werden aber zu schnell unterfordert, wodurch der Genreprimus Playman Summer Games 3 auch aus diesem Duell die Gold-Medaille nach Hause trägt!
»Dabei sein ist alles?«
Beijing 2008 hat mit den olympischen Spielen leider nicht viel mehr gemein als den großen Namen. Das liegt vor allem an der wenig olympiareifen Auswahl an Spielmodi und Sportarten sowie der fehlenden Wettkampfstimmung in den Stadien. Dafür ist die Steuerung leicht zu erlernen, wodurch angehende Handy-Olympioniken einen schweißfreien Trainingseinstieg erleben. Profi-Sportler werden aber zu schnell unterfordert, wodurch der Genreprimus Playman Summer Games 3 auch aus diesem Duell die Gold-Medaille nach Hause trägt!
»Dabei sein ist alles?«










