Wenn es ein Szenario gibt, das wirklich völlig verbraucht ist, dann ist es der 2. Weltkrieg. In unzähligen Strategie- und Actionspielen wurde dieser Krieg bereits als Thematik verwertet – Handyspiele sind da keine Ausnahme. Da ist es doch sehr erfreulich, dass uns Call of Duty 4 in die Gegenwart versetzt. Das Problem dabei: Abgesehen vom Szenario ändert sich im Vergleich zu den Vorgängern recht wenig.
Gegner mit wenig Grips
In
Call of Duty 4 kämpfen Sie gegen eine Übermacht von Ultranationalisten im Nahen Osten. Mit der Übermacht an sich haben Sie aber keine große Schwierigkeiten: Die Extremisten mutieren auf dem Schlachtfeld zu wenig gefährlichen Übeltätern und lassen sich von Ihnen meist problemlos – auch wenn Sie direkt vor ihnen stehen – aus dem Weg räumen. Trotzdem ist das Spiel alles andere als leicht, da immer wieder Gegner, wie z.B. Panzer, auftauchen, an denen Sie sich die Zähne ausbeißen. Da es im Spiel keine Rücksetzpunkte gibt, muss man wegen meist nur einer schweren Passage mehrfach dieselben Wege gehen – das frustriert!
Vielfältige Missionsziele
Die Missionen des Handygames sind durchaus abwechslungsreich. Mit dem Scharfschützen schalten Sie Gegner auf große Distanz aus. Auch der explosive Einsatz von Granaten und Dynamit kommt nicht zu kurz. Die Levels sind manchmal relativ groß, was allerdings zum Problem werden kann, da man in Ermangelung einer Übersichtskarte schnell die Orientierung verliert.
Schönheit im Einsatz
Die feine Grafik von
Call of Duty 4 ist durchaus gelungen. Zwischensequenzen in Spielgrafik während den Missionen sorgen für zusätzliche Atmosphäre. Insgesamt bleibt der
Call of Duty 4 aber weit hinter vergleichbaren Titel wie etwa Medal of Honor: Airborne oder der “Rainbow Six“–Serie zurück. Zu viele technische Fehler und Designpatzer trüben das Gesamtbild deutlich.
[CS] 16.11.2007
Mehr aus Handy Spiele › Action
Handy SpieleToy Story 3Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!
Handy SpielePredatorsDer Mensch als Spielball!
Weitere Artikel aus Action