Keine Spieleplattform kommt ohne Rennspiele aus. Ebenso dazu gehören deren düsteren Ableger: Verrückte Charaktere, aufgemotzte Blechkisten und dreckige Pisten versprechen crashintensive Rennen. Genau zu dieser Kategorie gehört auch die PC-Umsetzung Carmageddon. Wie im Original müssen Sie in jedem Wettbewerb auf den ersten Platz fahren.
Psychos hinterm' Lenkrad
Zuerst suchen Sie sich einen von vier abgedrehten Charakteren aus, dann entscheiden Sie sich für einen der aufgemotzten Wagen. Figuren und Autos haben individuelle Eigenschaften, die sich während der Rennen aber kaum bemerkbar machen. Mit dem erspielten Geld lässt sich der eigene Blechkübel später sogar aufrüsten. Aber auch das hat fast keine Auswirkungen auf das Fahrverhalten.
Brutale Duelle
In den Wettbewerben werden Sie dann auf verschiedene Arten geprüft. Ihre Widersacher sind Ihnen dabei hart auf den Versen, Fahrfehler werden sofort mit dem letzten Platz bestraft. Ob beim Checkpoint-Rennen oder in der Crasharena: Selten haben Sie eine Chance gegen die anderen Fahrer. Wegen der ungenauen Steuerung bleiben Sie oft hängen und Ihr Auto nimmt so stark Schaden, dass Sie schnell ausscheiden.
Übler Blechschaden
Die düstere Rowdie-Stimmung des Originals kommt auch auf dem Handy ganz gut rüber und die Strecken- und Spielmodivielfalt ist groß. Nur dumm, dass Sie bei jedem Crash mit einem Widersacher auf fast Null abgebremst werden - da machen Überholmanöver keinen Spaß mehr! Zudem steuern sich alle Autos zu unpräzise, gezieltes Ausweichen ist nicht möglich. Selbst frustresistente Raser sollten sich daher den Kauf zweimal überlegen!
[SB] 01.09.2005
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