
Handy Spiele Test
Zeigt her eure Zähnchen
The Vampire's Assistant
Bissige Abenteuerkost a la Hollywood? Ein kommender Kinohit flattert auf das Handy.
Darren Shan ist Autor und Held einer Vampirsaga, die sich hierzulande bisher eher bei Liebhabern einen Namen gemacht hat. Das könnte sich mit der neuen Verfilmung Cirque du Freak – Mitternachtszirkus ganz schnell ändern, Handyspieler durften sogar schon einmal vorab in die fantasievolle Welt entflattern. Denn im gleichnamigen Handyspiel zum Film durften Sie die Kreaturen der Nacht und ihre Eigenheiten schon früher besser kennenlernen.
Solider Spielablauf statt mobile Freak-Show
Wie der Titel bereits verrät, schlüpfen Sie in diesem Jump & Run in die Haut des Helden Darren Shan und müssen als Assistent der dauerdurstigen Kreaturen verschiedene Aufgaben erfüllen. Dabei wirkt der Spielablauf zunächst sehr simpel gestrickt, denn schließlich sollen Sie lediglich Gegenstände im Level finden und zum Besitzer transportieren. Da die Levels allerdings einige monströse Hindernisse, Rätsel und Irrgarten-ähnliche Strukturen aufweisen, ist das leichter gesagt, als getan. Zudem schwinden Ihnen mit der Zeit die Lebensgeister, wodurch jede Sackgasse auch Ihre letzte gewesen sein könnte.Etwas blutleere Taktik
Um die verschachtelten Levels meistern zu können, dürfen Sie sich jederzeit frei im Level umsehen. Das verhindert unnütze Wege und bringt taktische Tiefe in den Spielablauf, dem leider sonstige Anreize größtenteils fehlen. Denn mit Ausnahme einiger End- und Zwischenbosse fällt die Gegnerauswahl recht eintönig aus und auch bei den Boni wird wenig geboten. Die wenigen verfügbaren Bewegungen des Helden gehen Anfängern dafür sofort in Fleisch und "das bisschen Blut" über. Sie können sich bei diesem Handyspiel für kurze Zeit unsichtbar machen, was echte Genreprofis dann endgültig unterfordern wird. Da sich der Titel aber wohl an eine jüngere Zielgruppe wendet, ist dies zu verschmerzen.Noch nicht ganz "al dente"
Der Schwierigkeitsgrad der Levels steigt beim Mitternachtszirkus zwar mit der Größe der Levels immer mehr an, bleibt aber, wie die Vielfalt immer in einem sehr moderaten Bereich. Zudem kann der Titel die phantasievolle Welt des Darren Shan und deren humorvolle Seite kaum andeuten, was auch an der mäßigen Optik liegen mag. Aufgrund des taktischen Spielansatzes können gerade Anfänger dennoch einen Probebiss wagen, während wir "Profis" uns eher auf das Leinwandabenteuer freuen.[DH] 07.01.2010
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Grafik

befriedigend
Sound

befriedigend
Steuerung

befriedigend
Multiplayer

---
Pro
Interessante Taktik-Elemente
Für Anfänger lösbare AufgabenContra
Zu wenig Abwechslung
Verbesserungswürdige PräsentationSpielspaßdauer
kurz Schwierigkeitsgrad




leicht bis schwer Fazit
Für wirklich großen Spielspaß zu blutarm, aber immerhin einige interessante Ideen.
Testgeräte
Sony Ericsson C905, K810i
Nokia N85
Entwickler / Publisher
I-play
So testen wir

Dominik Hirsch
Ich mag den Begriff Casual Vampire kaum in den Mund, geschweige denn zwischen meine Beißerchen nehmen – aber das Handyspiel, welches auch unter dem Namen The Vampire’s Assistent bekannt ist, richtet sich eben vor allem an jüngere Zocker und Anfänger. Das rechtfertigt zwar kaum die kargen Extras und die wenig phantasievolle Präsentation, erklärt aber den moderaten Schwierigkeitsgrad. Der taktische Levelaufbau mit den kleinen Rätseln ist hingegen recht gut gelungen, auch wenn hier ebenso ein Plus an Vielfalt für mehr Leben gesorgt hätte – ein treffenderweise etwas blutleerer Titel mit guten Ansätzen eben!
»Etwas mehr Biss bitte!«
Ich mag den Begriff Casual Vampire kaum in den Mund, geschweige denn zwischen meine Beißerchen nehmen – aber das Handyspiel, welches auch unter dem Namen The Vampire’s Assistent bekannt ist, richtet sich eben vor allem an jüngere Zocker und Anfänger. Das rechtfertigt zwar kaum die kargen Extras und die wenig phantasievolle Präsentation, erklärt aber den moderaten Schwierigkeitsgrad. Der taktische Levelaufbau mit den kleinen Rätseln ist hingegen recht gut gelungen, auch wenn hier ebenso ein Plus an Vielfalt für mehr Leben gesorgt hätte – ein treffenderweise etwas blutleerer Titel mit guten Ansätzen eben!
»Etwas mehr Biss bitte!«











