Mit seiner Backgammon-Version entführt Sie Entwickler Com2uS in die Zeit des Barock. Denn die KI-Gegner sind nicht gesichtslose Programmroutinen, sondern virtuelle BackgammonZocker aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Für jeden dieser Spieler werden Sie eigene Strategien ausklügeln müssen um ihn zu schlagen.
Gesichter mit Charakter
Ihre vier Gegner sind von Beruf Autor, Diplomat, Seefahrer und Lehrerin. Durch ein Sprichwort wird die jeweilige Spielphilosophie der Person erklärt. So meint Lehrerin Diane: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Soll heißen: Diane ist eine zurückhaltende Spielerin, die immer auf Nummer sicher geht!
Setzen Sie einen drauf?
Ziel des Handygames ist es, alle vier Spieler bankrott gehen zu lassen. Das geht so: Während einer Partie können Sie Geld auf den jeweils nächsten Spielzug setzen. Im Gegenzug kann die CPU aber auch verdoppeln, worauf Sie ebenfalls erhöhen können. Gelingt Ihnen dann eine positive Aktion, gehört die Kohle Ihnen. Jeder hat übrigens 9999 Credits auf dem Konto - bis zum Bankrott dauert's also.
Der Weg der Steine
Das Handyspiel
Com2uS Backgammon bietet zwar kein interaktives Tutorial, die gute Beschreibung reicht aber aus, um interessierten Anfängern die Regeln verständlich zu machen. Im Vergleich zu Gamelofts Umsetzung kommt aber durch die tollen CPU-Charaktere mehr Atmosphäre auf. Zudem ist wegen der verschiedenen Spielweisen
der KI Abwechslung geboten. So oder so: Backgammon bleibt auch auf dem Handy ein langwieriges Spiel, das aber aufgrund seines strategischen Charakters dennoch begeistert.
[SB] 28.06.2005
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