Sie sind längst ein Evergreen der Jugendkultur und sorgen seit fast 50 Jahren für Lesespaß unter der Bettdecke oder begeistern in den ebenfalls kultigen Hörspielen. Justus, Peter und Bob haben sich mit ihren kniffeligen Fällen längst in die Herzen der Fans spioniert und sorgen seit geraumer Zeit auch für spannende Stunden auf dem Handy. In Die drei Fragezeichen: Das verfluchte Schloss geht der Entwickler Exozet Games jetzt neue Wege, was aber nichts an dem Spielspaß ändert - soviel sei schon vor der Lösung des Falles und entgegen aller Krimi-Kultur verraten!
Voll im Bilde
Statt einem Text-Abenteuer wie bei den letzten Fällen setzt Exozet Games diesmal auf das klassische "Point & Click"-Konzept. Das heißt, Sie dürfen Justus, Peter und Bob endlich einmal sehen und mit diesen abwechslungsreiche Schauplätze besichtigen. Dabei sammeln Sie Beweisstücke, kombinieren Objekte und lösen knifflige Rätsel. Auf Grund der kleinen Darstellung können da manche Aufgaben zur Suche im Heuhaufen verkommen, aber das gehört zur Detektiv-Arbeit wohl einfach dazu. Viel wichtiger ist jedoch, dass die neue Grafik fast ebenso viel Charme versprüht wie bei den Vorgängern.
Hoher Wiedererkennungswert
Trotz des Wechsels zum neuen Konzept steht weiterhin eine spannende Story im Mittelpunkt des Abenteuers. Hierbei treffen Sie auf viele Orte und Menschen, die aus den Büchern nur zu gut bekannt sind. So dürfen Sie das berühmte Hauptquartier auf dem Schrottplatz bewundern, oder im bekannten Rolls-Royce zum nächsten Schauplatz fahren - vor allem für Fragezeichen-Fans ein mehr als sehenswerter Ansatz.
Kniffelig und Ansehnlich
Exozet Games setzt einmal mehr auf die Spannung aus den Büchern, statt Grafik-Trends zu folgen. Denn obwohl das "Point & Click"-Handyspiel
Die drei Fragezeichen: Das verfluchte Schloss mehr optische Reize bietet als die textbasierten Vorgänger, hat sich an der anspruchsvollen Buch-Orientierung wenig geändert. Da die Rätsel wieder einmal logisch sind und die Steuerung schnell in Fleisch und Blut übergeht, ist das auch bestens gelungen. Wir freuen uns jedenfalls schon auf den nächsten kniffeligen Detektiv-Fall!
[DH] 18.03.2009
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