Eine Maus misst in der Regeln von Kopf bis Rumpf 4,5 bis 12,5 Zentimeter und der Schwanz ist nochmals zwischen 3 und 11 Zentimeter lang. Das Gewicht liegt zwischen 12 und 35 Gramm. Die Oberseite der Hausmaus ist mausgrau bis braungrau, die Unterseite meist etwas heller. Warum diese ganzen Infos? Weil Sie Ihren Feind genau kennen müssen, und wie der Titel des Handyspiels Fang die Maus schon verrät, ist es diesmal eben die gemeine Hausmaus mit der Sie sich herumschlagen müssen.
Ab ins Loch
Das Spielprinzip des Handyspiels ist sehr einfach. In 70 Leveln gilt es eine Maus einzufangen, in dem Sie Mäusefallen aufstellen, damit der Nager nicht in seine Verstecklöcher flüchten kann. Das Konzept erinnert dabei entfernt an ein rundenbasiertes Strategiespiel. Sie dürfen pro Runde eine Falle platzieren, während der Fellträger sich um ein Feld weiter bewegt. Die leichtgängige Steuerung dürfte dabei auch Einsteigern keine Probleme bieten.
Clevere Maus
Während die ersten Levels noch relativ leicht gemeistert sind, wird es in den höheren Stufen zunehmend schwieriger die Maus von den Löchern fernzuhalten, zudem die Anzahl der Löcher ständig steigt. Da der Computer sehr geschickt auf Ihre Züge reagiert, spielen sich die einzelnen Levels durchaus spannend und erfordern ein hohes Maß an Geduld und Logik. Leider kommt es relativ häufig zu Frustmomenten, weswegen ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad wünschenswert gewesen wäre.
Maus-Schach
Sollten Sie sich in der Solokampagne einsam fühlen, können Sie das Spiel auch zu zweit an einem Handy spielen. Dabei übernimmt ein Spieler die Maus und ein anderer die Rolle des Fallenstellers. Nach jeder Runde wird das Handy weitergegeben. Der Mehrspielermodus machte uns dabei wesentlich mehr Spaß und erinnerte uns an eine spannende Partie Schach, in der sich beide Gegner nichts schenken.
[DL] 02.02.2010
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