Einmal auf der Bühne stehen und von allen bejubelt werden! Was in der Realität nur mit Talent und/oder Glück gelingt, kann bei Guitar Hero von Activision jedes Kind. Hands-On bringt Teil drei jetzt auch für alle Handyspieler, wobei die beliebte Plastik-Klampfe von der Konsole erwartungsgemäß nicht dabei ist. Stattdessen dürfen Sie Ihre Handytasten stimmen und zu Evergreens wie Black Magic Woman von Santana in die mobilen Saiten hauen!
Gitarre als Tasteninstrument?
Guitar Hero III ist ein Geschicklichkeitsspiel, das neben Rythmusgefühl vor allem Fingerbeweglichkeit und Tastenbeherrschung erfordert. In richtiger Reihenfolge, Kombination und Dauer müssen die Handytasten gedrückt werden, damit die Fans Ihnen statt fauler Eier Jubel zukommen lassen. Obwohl die Anforderungen an mobile Gitarreros keineswegs zu unterschätzen sind, kommen auch Musiklehrlinge beim anfänglichen Schwierigkeitsgrad schnell zu erstem Ruhm und Highscorepunkten.
Keine Chartstürmer
Die Musikauswahl bei Guitar Hero III ist durchaus beachtlich, aber Fans moderner Charts kommen eindeutig zu kurz. Die interessante Mischung aus mehr oder weniger bekannten Rock-Titeln weiß aber auch ohne ein Tokio Hotel zu überzeugen. Einerseits weil die Musik Handy und Ohr zum rocken bringt und andererseits weil sämtliche Titel auf den virtuellen Saiten gut gespielt werden können.
Leidenschaft vorrausgesetzt
Guitar Hero III eignet sich nicht für reine Karriere-Musiker, dafür lässt der entsprechende Spielmodus zuviel Potential liegen. Es gilt einfach die Titel nacheinander möglichst perfekt zu spielen. Einzig eine Fülle von Auszeichnungen und Highscores winkt dafür als Bezahlung. Aber auch ohne den ganz umfangreichen Spielmodus ist Guitar Hero III für jeden Musikliebhaber ein klasse Zeitvertreib, schließlich sind derart gut gestimmte Gitarren in der Größe eine wahre Seltenheit!
[DH] 11.07.2008
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