EA hat wieder etwas Neues im LEGO-Aufgebot. Das da farbige Klötzchen eine Rolle spielen ist ja klar und dass Tetris als Vorbild genommen wurde ebenfalls. Aber so falsch ist die Idee nicht, wenn sie denn auch gut umgesetzt ist. EA verdreht das Tetris-Konzept nämlich im wahrsten Sinne des Wortes: In diesem Handyspiel werden keine Steine weggeräumt, sondern Türme aufgebaut!
Ein Männchen in der Grube
Die Aufgabe ist ganz einfach: Eines der beliebten Plastikmännchen hat sich in eine dumme Lage gebracht und sitzt jetzt hilflos in der Grube. Na ja, nicht ganz hilflos, denn die Handyspieler eilen ja bereits zur Rettung. Legosteine kommen von oben herunter geregnet und können von Ihrem Legomann gefangen werden. Ihre Aufgabe ist es, diese Steine zu einem rettenden Turm zu stapeln, bis das Männchen entkommen kann.
Mit Bomben und Maurerkelle
Gerade Anfänger werden das witzige Spielprinzip zu schätzen wissen, dass aber mit drei Schwierigkeitsstufen auch Puzzleprofis beschäftigt. Leider ist die Steuerung zu sensibel ausgefallen und die richtige Platzierung der Steine fällt oftmals sehr schwer – dumm auch, dass der Turm bei löchrigem Fundament instabil wird und teilweise einstürzt. Zudem vernichten herabfallende Bomben immer wieder tragende Klötze, aber mit der Maurerkelle werden die Löcher im Turm fix wieder gestopft.
Nur ein Loch?
LEGO Escape fehlt es leider an Tiefgang und abwechslungsreichen Spielmodi. Aber außer einem Platz in der Highscoreliste gibt’s hier mal wieder nichts zu holen. Dafür wird die Optik jeden Klötzchenfan begeistern, denn die Noppensteine kommen hier kunterbunt und schön animiert vom Himmel geflogen! Da ist es fast schade, dass hier nur Türme gebaut werden dürfen...
[DH] 30.12.2007
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