Die Namensgeberin dieses Tennisspiels kann mit gerade mal 18 Jahren schon einige Erfolge verzeichnen. Unter anderem gewann sie 2004 in Wimbledon. Da darf die passende Vermarktung in Form eines Handyspiels nicht fehlen. Nur dumm, dass Sie ausschließlich gegen fiktive Tennisasse um die Preisgelder spielen.
Damenwahl im Centre Court
Wer sich mit einem männlichen Profi aufs Feld wagen will, hat schlechte Karten. Es stehen nur Frauen zur Wahl. Und davon gibt's nur zwei grafisch unterschiedliche: Sie selbst sind immer hellblau gewandet, Ihre Kontrahentin erscheint ganz in weiß. Nur an der Spielstärke merken Sie, ob ein anderer KI-Gegner vor Ihnen steht. Denn Rookies hauen den Ball regelmäßig ins Netz, Profis treffen die gelbe Kugel aus fast jeder Position.
Court der 100 Ballwechsel
Die Steuerung besticht durch ihre Einfachheit: Mit einer Taste schlagen Sie auf oder spielen einen Schmetterball. Zwei weitere Tasten ermöglichen Ihnen Lob oder Stoppball. Die Steuerung ist somit schnell intus und kann für taktische Ballwechsel genutzt werden. Dennoch lassen sich selbst gute Bälle schwer in Punkte verwandeln, da der Computergegner sehr flink ist. So entstehen ermüdend lange Ballwechsel - ein kurzes Match in der Mittagspause ist also kaum möglich.
Eine Frage der Präsentation
Ob Doppel im Schnellspiel oder Turniermatches in der Karriere: Bei
Maria Sharapova Tennis haben Sie schnell alles gesehen. Nur die Plätze bieten zumindest durch verschiedene Beschaffenheit Abwechslung. Ansonsten fehlt es klar an Atmosphäre: Neben peppigerer Grafik vermissen wir auch ein begeistertes Publikum, das hörbar mitfiebert!
[SB] 23.05.2005
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