Bierernste Rätselkost gib es zur Genüge! Das dachten sich wohl auch die Entwickler von Mystery Castle und entschieden sich für einen anderen Ansatz: Statt einfach nur simple Labyrinthe zu gestalten, haben sie diese mit Monstern, Kristallen und Schätzen gefüllt. Sie müssen nun als angehender Zauberschüler alles Wertvolle aus einem Schloss retten.
Gefährliche Juwelen-Suche
Im Schloss warten 50 Räume auf Sie, in denen Sie jeweils alle magischen Kristalle aufsammeln müssen. Doch die Wege zu den Juwelen sind oft verschlungen. Mal müssen Sie mit Kisten Wege bauen, auf brüchige Böden achten oder Schlüssel sammeln. Anfangs fehlt jedoch meist die Übersicht, weswegen Sie erst einige Zeit umherirren, bis Sie mit dem eigentlichen Rätseln beginnen können.
Viele Sackgassen
Erst nach dieser umständlichen Orientierungsphase können Sie sich daran machen den Lösungsweg zu finden: So begeben Sie sich auf einen magischen Hindernislauf, vorbei an Monstern, durch Portale und verborgene Kammern. Die Kombinationsrätsel motivieren so sehr, dass Sie selbst die tausend Tode hinnehmen, die Sie bei den zahllosen Versuchen sterben!
Knobeln für zwischendurch
Mystery Castle verzaubert alle Rätselfreunde, die Denksportaufgaben in leicht verdaulichen Häppchen serviert bekommen wollen. Dennoch ist die bunte Aufmachung nicht jedermanns Sache. Rätsel-Neulinge werden bemängeln, das man sich nicht gezielt in jedem Level umsehen kann. Dadurch muss man manche Abschnitte unnötig oft neu versuchen. Rätselfans können aber bedenkenlos zugreifen.
[SB] 19.09.2005
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