Krankenhäuser wecken in vielen von uns ein mulmiges Gefühl - und das liegt neuerdings nicht nur an den gespenstischen Apparaturen. Denn in Silent Hill steht ein Vorzeige-Hospital, das all Ihre Ängste widerspiegelt. Ein Aufenthalt in diesem Hospital wird Sie deshalb keineswegs von Ihrer Furcht kurieren, sondern Ihre dunkelsten Ängste an die Oberfläche holen. Sind Sie dieser Herausforderung gewachsen?
Düster, eintönig und rätselhaft
Sobald Sie das Krankenhaus betreten, weckt die eintönige Umgebung ein mulmiges Gefühl in Ihnen. Und dabei fängt das "Point & Click"-Abenteuer relativ harmlos an. Sie bewegen sich durch trostlose Räumlichkeiten und sammeln verschiedene Gegenstände ein – die spannende Story und der Zweck des Aufenthalts will sich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht so ganz erschließen. Dafür werden Sie von der bedrohlichen Atmosphäre und den offenen Fragen umso mehr vor das Handy gefesselt.
Die Nadel im Heuhaufen
Jedes Objekt hat früher oder später seinen Zweck. Die Gegenstände schließen Türen auf, öffnen Schränke oder zeigen Ihnen den Weg durch die unendlich langen Gänge. Leider erweist sich die Suche als mühsame Kleinarbeit, denn die einfarbige Umgebung und die teils unübersichtlichen Räume erschweren das Finden der Gegenstände. Zudem würden die langen Laufwege in der Realität wohl zu einem satten Muskelkater führen!
Eine Frage der Nerven...
Auch die meist knackigen Rätsel können nicht immer überzeugen. Statt reiner Logik sind hier oft Geduld und gute Nerven gefragt – besonders, wenn Sie auf der Suche nach einem fehlenden Objekt ein ums andere Mal die gleichen Gänge entlang wandern. Die Aufgaben wirken aber sowieso nur wie ein Beiwerk in dem furchterregenden Krankenhaus - vielleicht nicht die beste Vorraussetzung für ein geniales Abenteuer, aber auch kein Hindernis für einen fesselnden Horror-Schocker!
[DH] 22.10.2008
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