Für die einen ist es eine Religion, für die anderen nur eine kostspielige Spielerei. Jedenfalls floriert das millionenschwere Geschäft mit dem Auto-Tuning nicht nur hier zu Lande. Wie die gepimpten PS-Monster aussehen können, zeigt eindrucksvoll die Film-Trilogie The Fast and the Furious. Bei diesem Handyspiel steht allerdings nicht das Tuning im Fokus. Vielmehr geht es darum, seine Gegner in illegalen Straßenrennen zu schlagen, um deren Karre in die eigene Werkstatt stellen zu dürfen.
32 Boliden sollt Ihr sein!
Neben einem schnellen Rennen lädt der Arcade-Modus zu einer längerfristigen Rennkarriere ein. In unterschiedlichen Rennklassen müssen Sie stets als Erster die Zielgerade überqueren, um so nach und nach die insgesamt 32 Sportwagen einzuheimsen. Neben einem klassischen Straßenrennen, müssen Sie Ihr Daumenspitzengefühl auch in Drift-und Dragrennen unter Beweis stellen. Beim Dragrennen kommt es allerdings nur darauf an, im richtigen Moment den Gang hoch zu schalten und den Turboboost einzusetzen - der Rest passiert automatisch. Hin und wieder setzen Sie sich außerdem mit der "Rennleitung" auseinander. Ihr Ziel: Sich diese Polizeiwagen konsequent vom Blech halten, denn sonst ist der Wagen weg!
Karambolagen mit Folgen
Die 3D-Rennstrecken auf der Sie Ihre Tankfüllungen leeren, sind zwar nicht zahlreich vorhanden, doch dafür sehr umfangreich und bieten einige Abkürzungen. Diese sollten Sie stets nutzen, um scharfe Kurven zu entschärfen. Die mit roten Pfeilen markierten Stellen haben es nämlich in sich. Nicht selten bleibt Ihre Karre an solchen Stellen buchstäblich hängen, sodass Sie sich mittels des Rückwärtsganges wieder herausmanövrieren müssen. Zwar ist das Rennen dann oftmals schon gelaufen, doch kein Problem: Einfach das Rennen wieder neu starten, und schon bleibt Ihr Wagen von der gnadenlosen "Pink Slip"-Regel verschont.
Keine Motorengeräusche
Dieser Racer bietet zwar eine sehenswerte Polygon-Grafik in 3D, doch im direkten Vergleich zu Need for Speed: Pro Streets wirken die Oberflächen-Texturen nicht so ausgereift und der Abwechslungsreichtum ist etwas verhaltener. In allen drei Kameraperspektiven verlieren Sie im Geschwindigkeitsrausch außerdem schnell die Orientierung. Richtig störend ist aber der Umstand, dass es während des Rennens keinerlei Fahrgeräusche gibt. Zwar sind die treibenden Synthieklänge nicht von schlechten Eltern, doch eine rechte Bleifuß-Atmosphäre will sich nicht einstellen.
[VT] 26.08.2008
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