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Wenn ein Smartphone nicht genügt
PCs für jeden Einsatzbereich
Auch wenn Smartphones und Tablets immer leistungsfähiger werden und in Alltagssituationen einen PC ersetzen können, geht es noch nicht immer ohne Rechner. Für Office-Aufgaben oder anspruchsvolles Gaming ist ein stationärer Computer noch immer die erste Wahl. Aber was genau muss der bieten?
Der Rechner für den Hausgebrauch
Welche Hardware im Gehäuse eines PCs stecken sollte, hängt stark von den geplanten Einsatzbereichen ab. Wer beispielsweise hauptsächlich im Netz surfen, Videos schauen und gelegentlich einen Brief schreiben will, muss keine allzu hohen Ansprüche an die Hardware stellen. Ein energiesparender Prozessor wie der Intel Core i3 ist mit seinen zwei Kernen in der Lage, diese Aufgaben zu erledigen, ohne das Budget übermäßig zu belasten. Eine Grafikkarte kann, muss in solchen Geräten aber nicht vorhanden sein, da der Intel-Prozessor einen eigenen Grafikchip mitbringt. Wer gelegentlich Browserspiele oder Spiele-Apps aus dem Windows Store wie Asphalt 8 genießen will, ist hier ausreichend bedient. Die Arbeitsspeichergröße sollte sich bei solchen Alltagsrechnern auf mindestens 4 GB belaufen, eine SSD als Datenspeicher ist nicht zwingend nötig.
Im Büro: Bildbearbeitung, Videoschnitt und Multitasking
Soll auch abseits von der Texterstellung mit dem Rechner gearbeitet werden, sieht das schon anders aus. Besonders für Anwendungen zur Bildbearbeitung oder zum Videoschnitt braucht es viel Rechenleistung und einen großen Arbeitsspeicher. 8 GB RAM sollten es dann schon sein, während ein vierkerniger Core i5 der Mindeststandard bei der Prozessorwahl ist. Damit die erstellten Daten schnell geladen und gespeichert werden können, bietet sich außerdem der Einsatz einer SSD an. Diese kann parallel zu einer langsameren, aber auch günstigeren HDD genutzt werden, um zu bearbeitende Daten zu speichern, während die fertigen Projekte auf der anderen Festplatte landen. Diese Konfiguration stellt einen Kompromiss zwischen Kosten und Performance dar. Ob derartige Office-PCs eine dedizierte Grafikkarte benötigen, hängt von den eigenen Anforderungen ab. Sollen häufiger Videos in hohen Auflösungen bearbeitet werden, macht die Anschaffung beispielsweise Sinn, weil die Zusatzkomponente den Hauptprozessor entlastet.
Gaming-PC: Hohe Leistung für hohe Ansprüche
Ganz wesentlich ist das auch bei echten Spielemaschinen. Ohne Grafikkarte aus der gehobenen Mittelklasse, die ab etwa 150 Euro zu haben sind, wird man hier nicht glücklich. Da die Spiele aktuell dank der Einführung der neuen Konsolengeneration auch optisch einen Sprung gemacht haben, darf man sich diese Komponente ruhig etwas mehr kosten lassen, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Ähnlich sieht es beim Arbeitsspeicher aus. 8 GB sind das Mindeste, wobei die Größe allein nicht entscheidend. Wer die optimale Performance möchte, achtet auf einen ordentlichen RAM-Takt ab 1.600 MHz. Eine SSD als Systemlaufwerk gehört für Gamer ebenfalls zum Pflichtprogramm. Will man hier nichts dem Zufall überlassen, ist man gut beraten, sich den Wunschrechner selbst zusammenzustellen. Vorgefertigte Gaming-Systeme können vor allem für den Einstieg eine gute Wahl sein, zumal es bei Desktop-PCs möglich ist, später einzelne Komponenten auszutauschen – einen Vorteil, den man bei High-End-Smartphones leider noch nicht genießt.
14.12.2015 [RW]






