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Transformer Pad TF103C

Tablet Test

Asus hat einen neuen Android-Transformer

Asus Transformer Pad TF103C

Mit den Transformer-Tablets hat Asus Convertibles den Weg geebnet. Nun meldet sich die Reihe mit dem Transformer Pad TF103C zurück. Ob die bei aller Windows-Konkurrenz noch überzeugen kann, haben wir getestet.

Die Transformer Pads waren einmal recht kostspielige Android-Tablets, die per andockbarer Tastatur in einen Laptop verwandelt werden können. An der grundsätzlichen Funktion hat sich beim TF103C nichts verändert, am Preis schon. Für nur knapp 270 Euro ist die Kombo zu haben, was man leider auch bei der Verarbeitungsqualität bemerkt. Zwar sitzt beim neusten Modell alles an Ort und Stelle, ungleiche Spaltmaße findet man nicht, auf hochwertiges Aluminium muss man aber auch verzichten. Stattdessen gibt es eine Kunststoffhülle, die weit weniger kleidsam für das Gerät ist. Hinzukommt ein mit gut 1,1 Kilo recht ordentliches Gewicht. Davon entfallen 563 Gramm auf das Tablet selbst, während die Tastatur 550 Gramm auf die Waage bringt – und das, obwohl kein zusätzlicher Akku integriert ist.

Komfortable Bedienung

Dieses kleine Manko macht sich bei der Akkulaufzeit des Transformer Pad TF103C durchaus bemerkbar. Wer das Tablet kräftig fordert, muss nach etwa fünf Stunden zusehen, wie die Lichter ausgehen. Dafür arbeitet es sich in der Zwischenzeit gut. Die Tasten des Keyboards haben einen angenehmen Hub und Druckpunkt, das Touchpad funktioniert präzise. Nutzt man nur das Tablet, zeigt sich auch das Display reaktionsfreudig. Leider liegt hier aber eine weitere Schwäche des Geräts: 1.280 x 800 Pixel auf 10 Zoll sind längst nicht mehr zeitgemäß und können anspruchsvolleren Betrachtern durchaus den Spaß verderben. Helligkeit und Blickwinkelstabilität gehen dafür in Ordnung. Keinen Zuspruch bekommt Asus für die Kameras: 0,3 Megapixel vorn, 2 Megapixel hinten und beide machen einen schlechten Job. Selbst Videotelefonate möchte man so nicht führen.

Überraschend starke Performance

An schwache Kameras in günstigen Geräten ist man gewöhnt, an mäßig leistungsfähige Chips leider auch. Hier kann das Transformer Pad T103C allerdings glänzen. Asus verbaut mit dem Atom Z3745 einen der neuen Baytrail-Chips aus dem Hause Intel, der in anderen Geräten vollwertige Windows-Systeme mit ordentlichem Schwung versorgt. Entsprechend überzeugend fällt auch die Performance aus: Egal ob beim Browsen, Videoschauen oder Gaming – das Transformer Pad TF103C rennt regelrecht. Selbst vor High-End-Geräten mit Snapdragon 80x-Bestückung muss es sich nicht verstecken. Größer könnte allenfalls der RAM ausfallen, der mit 1 GB etwas mager ist. Sieht man vom Multitasking ab, fällt das jedoch nicht auf, da es sich bei Android – hier in der Version 4.4 vorinstalliert – um ein recht genügsames System handelt.

Anschlussseitig alle Standards abgedeckt

Die restliche Ausstattung des Transformer Pad TF103C fällt unspektakulär, aber solide aus. An Bord befinden sich nach Wahl 8 oder 16 GB interner Speicher, ein microSD-Slot für bis zu 64 GB große Speicherkarten, ein Funkmodul für WLAN- und Bluetoothverbindungen und ein GPS-Empfänger. Die Anschlüsse am Tablet beschränken sich auf eine microUSB- und eine 3,5-mm-Buchse für Headsets und Mikrofone. Ist das Dock angesteckt, gibt es außerdem einen normalgroßen USB-Anschluss, über den beispielsweise externe Festplatten angehängt werden können. Will man das Gerät vor allem zum Medienkonsum verwenden, erweist sich das als äußerst praktisch.

[RW]

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bullet Praktische Tablet-Keyboard-Kombi
bullet Sehr gute Performance

Contra
bullet Schwaches Display
bullet Niedrige Akkulaufzeit

Fazit
Brauchbar, aber nicht überragend.


Einzelwertungen
Touchscreen
sehr gut
Display
befriedigend
Grafikleistung
sehr gut
Sound
befriedigend


Kategorie
Google Android Tablets

Hersteller
Asus

Preis

Aktueller Preis


So testen wir Pfeil

Ralf Winkler

An alte Glanzzeiten kann das Transformer Pad TF103C nicht anknüpfen, was auch dem niedrigen Preis geschuldet sein dürfte. Dennoch erhält man hier ein grundsolides Gerät, das mit einer hervorragenden Performance punktet. Einen Laptop mit Windows kann das Asus-Tablet nicht ersetzen, als Multimedia-Rechner, der außerdem für einfache Office-Aufgaben genutzt werden soll, ist es aber bestens geeignet.

»Gutes Gerät mit angemessenem Preis.«

Zusatzinformationen

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25,7 x 17, x 1
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