Tablet News
Siegeszug einer neuen Geräteklasse
Die Convertibles kommen
2015 könnte ein schlechtes Jahr für Tablet-Hersteller werden. Nach jahrelangen Rekordzahlen sollen die Käufer sich anderen Produkten wie Convertibles zuwenden. Schon jetzt macht sich der Trend bemerkbar. Waren bisher 7-Zoll-Geräte die gefragtesten Modelle, ist der Anteil hier bereits um 10 Prozent gesunken. Statt eines kleinen Tablets greifen Nutzer lieber zu mittlerweile ähnlich großen Hybridgeräten mit Telefonfunktion und können so das Beste aus zwei Welten genießen.
Die Rückkehr des Laptops
Zugesetzt wird dem Markt außerdem durch immer günstiger werdende Klein-Laptops, die bereits für rund 200 Euro zu haben sind und damit teilweise sogar weniger kosten als Tablets der Mittelklasse. Dank neuer Prozessoren bieten auch diese mittlerweile eine gute Performance, haben aber den Vorteil, mit Maus und Tastatur bedient werden zu können. Selbst auf kostspieligen Tablets ist beispielsweise das Schreiben einer längeren E-Mail oder eines Briefs ein zeitaufwendiges Unterfangen, was die Geräte in manchen Alltagssituationen eher zur zweiten Wahl macht.
Aus zwei mach eins
Tablet-Hersteller haben bereits auf diese Entwicklung reagiert und bieten den Kunden deshalb immer häufiger Mischgeräte an, die beides sein können: Einerseits sind sie flache, portable Rechner, die angenehm in der Hand liegen und im Rucksack Platz sparen, andererseits lassen sie sich als Gerät für einfache Arbeiten nutzen. Dazu verfolgt man ein 2-in-1-Konzept, wie es Asus vor mehreren Jahren erstmals mit der Transformer-Reihe vorgestellt hat. Dabei handelt es sich im Grunde um Tablets, die optional auch mit einer Tastatur ausgestattet und dann wie herkömmliche Laptops genutzt werden können.
Immer mehr Hersteller sind Fans von Convertibles
Ähnliche Geräte gibt es mittlerweile auch von Microsoft, Acer, Lenovo, Dell, HP und zahlreichen kleineren Herstellern. Die Umsetzung ist dabei zum Teil sehr unterschiedlich. Während Acer und Asus eher auf Tastaturdocks setzen, die per Klippsystem fest mit dem Tablet verbunden sind und so auch unterwegs sehr gut funktionieren, will beispielsweise Microsoft über mit Tasten bestückte Display-Cover begeistern. Die Tastatur wird dann per Magnetmechanismus am Gerät gehalten, ist selbst aber so leicht und dünn, dass sie beim Transport einerseits kaum auffällt, das Tablet anderseits allerdings beim Aufstellen nicht aufrecht halten könnte. Um trotzdem ein angenehmes Arbeiten ermöglichen, stattet Microsoft seine Surface-Tablets deshalb mit einem integrierten Ständer aus.
Android oder Windows?
Neben den verschiedenen Designs konkurrieren mittlerweile auch mehrere Betriebssysteme um die Gunst der Kunden. Setzte Asus bei den ersten Transformer-Modellen noch auf Android, das trotz der Entwicklung als Smartphone-Software sowohl Maus als auch Tastatur unterstützt, tauchen seit der Vorstellung von Windows 8 immer mehr Geräte mit Microsofts OS auf. Dieses erlaubt es, neben Apps auch klassische Windows-Software zu verwenden, weißt dafür aber leichte Defizite bei der Fingersteuerung auf, wenn man auf dem klassischen Desktop arbeitet.
Ein Bild davon, welche Auswahlmöglichkeiten es für Sie gibt und welche Trends noch auf uns zu kommen, liefert z.B. der Artikel „Zweieinhalb Geschmacksrichtungen: Die Auswahl bei 2-in-1-Notebooks“, der über Portable Computer aufklärt.
16.01.2015 [RW]
Die Convertibles kommen
2015 könnte ein schlechtes Jahr für Tablet-Hersteller werden. Nach jahrelangen Rekordzahlen sollen die Käufer sich anderen Produkten wie Convertibles zuwenden. Schon jetzt macht sich der Trend bemerkbar. Waren bisher 7-Zoll-Geräte die gefragtesten Modelle, ist der Anteil hier bereits um 10 Prozent gesunken. Statt eines kleinen Tablets greifen Nutzer lieber zu mittlerweile ähnlich großen Hybridgeräten mit Telefonfunktion und können so das Beste aus zwei Welten genießen.
Die Rückkehr des Laptops
Zugesetzt wird dem Markt außerdem durch immer günstiger werdende Klein-Laptops, die bereits für rund 200 Euro zu haben sind und damit teilweise sogar weniger kosten als Tablets der Mittelklasse. Dank neuer Prozessoren bieten auch diese mittlerweile eine gute Performance, haben aber den Vorteil, mit Maus und Tastatur bedient werden zu können. Selbst auf kostspieligen Tablets ist beispielsweise das Schreiben einer längeren E-Mail oder eines Briefs ein zeitaufwendiges Unterfangen, was die Geräte in manchen Alltagssituationen eher zur zweiten Wahl macht.
Aus zwei mach eins
Tablet-Hersteller haben bereits auf diese Entwicklung reagiert und bieten den Kunden deshalb immer häufiger Mischgeräte an, die beides sein können: Einerseits sind sie flache, portable Rechner, die angenehm in der Hand liegen und im Rucksack Platz sparen, andererseits lassen sie sich als Gerät für einfache Arbeiten nutzen. Dazu verfolgt man ein 2-in-1-Konzept, wie es Asus vor mehreren Jahren erstmals mit der Transformer-Reihe vorgestellt hat. Dabei handelt es sich im Grunde um Tablets, die optional auch mit einer Tastatur ausgestattet und dann wie herkömmliche Laptops genutzt werden können.
Immer mehr Hersteller sind Fans von Convertibles
Ähnliche Geräte gibt es mittlerweile auch von Microsoft, Acer, Lenovo, Dell, HP und zahlreichen kleineren Herstellern. Die Umsetzung ist dabei zum Teil sehr unterschiedlich. Während Acer und Asus eher auf Tastaturdocks setzen, die per Klippsystem fest mit dem Tablet verbunden sind und so auch unterwegs sehr gut funktionieren, will beispielsweise Microsoft über mit Tasten bestückte Display-Cover begeistern. Die Tastatur wird dann per Magnetmechanismus am Gerät gehalten, ist selbst aber so leicht und dünn, dass sie beim Transport einerseits kaum auffällt, das Tablet anderseits allerdings beim Aufstellen nicht aufrecht halten könnte. Um trotzdem ein angenehmes Arbeiten ermöglichen, stattet Microsoft seine Surface-Tablets deshalb mit einem integrierten Ständer aus.
Android oder Windows?
Neben den verschiedenen Designs konkurrieren mittlerweile auch mehrere Betriebssysteme um die Gunst der Kunden. Setzte Asus bei den ersten Transformer-Modellen noch auf Android, das trotz der Entwicklung als Smartphone-Software sowohl Maus als auch Tastatur unterstützt, tauchen seit der Vorstellung von Windows 8 immer mehr Geräte mit Microsofts OS auf. Dieses erlaubt es, neben Apps auch klassische Windows-Software zu verwenden, weißt dafür aber leichte Defizite bei der Fingersteuerung auf, wenn man auf dem klassischen Desktop arbeitet.
Ein Bild davon, welche Auswahlmöglichkeiten es für Sie gibt und welche Trends noch auf uns zu kommen, liefert z.B. der Artikel „Zweieinhalb Geschmacksrichtungen: Die Auswahl bei 2-in-1-Notebooks“, der über Portable Computer aufklärt.
16.01.2015 [RW]






