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Moto G 2015
Handytest

Das Moto G geht in die dritte Runde

Motorola Moto G 2015

Das Moto G hat sich für Motorola zu einem unerwarteten Hit entwickelt. Es wundert also nicht, dass die Amerikaner das Modell auch 2015 neu auflegen. Fans müssen sich auf einige Änderungen einstellen. Wir haben das Moto G 2015 getestet und verraten, ob es immer noch ein Geheimtipp ist.

In Sachen Haptik hat sich bei der Neuauflage wenig getan, was nichts Schlechtes ist. Motorola verwendet noch immer ein beschichtetes Kunststoffgehäuse, das für guten Grip sorgt und dank des dezenten Designs zu gefallen weiß. Mit 11,6 Millimeter Bautiefe gehört das Moto G 2015 klar zu den stämmigeren Smartphones, droht dafür aber nicht, dem Griff zu entgleiten. Das Gewicht von 155 Gramm hätte Motorola jedoch noch etwas weiter reduzieren können. Positiv fällt die neue IPX7-Zertifizierung auf, die dem Telefon eine gewisse Wasserresistenz bescheinigt. Ist die Rückseite ordentlich verschlossen, bleibt das Innere des Geräts auch nach 30 Minuten in ein Meter tiefem Wasser trocken. Wer versehentlich mit dem Moto G in der Badehose in den See springt, muss also nicht sofort ein neues anschaffen.

Leistungssprung in Sachen Kamera

Als solide Geschichte kann auch das 5 Zoll große Display angesehen werden. Zwar ändert sich an der Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln nichts, da sowohl Helligkeit als auch Farbtreue und Kontraste stimmen, lässt die Anzeige aber wenig zu wünschen übrig. Wer mehr will, muss dafür wohl auch mehr zahlen. Kräftig zugelegt hat das Moto G 2015 in puncto Kamera. Lieferte der Vorgänger mit 8 Megapixeln eher mäßiges Bildmaterial, weiß die 13-Megapixel-Hauptkamera des neuen Modells schon eher zu überzeugen. Gutes Licht bedeutet hier auch hohe Details und natürliche Farben. Erst wenn es dunkler wird, lässt die Qualität nach. Wirklich überraschend ist das nicht, da Smartphones, die das besser hinbekommen, heute noch immer selten und vor allem einiges teurer sind.

Am Speicher gespart

An einer der Stärken des Vorgängers – der soliden Performance – hat sich auch beim Moto G 2015 nichts geändert. Motorola verbaut einen Snapdragon 410 mit vier Rechenkernen und 1,4-GHz-Taktung sowie 1 GB RAM, der das System zuverlässig antreibt. Gamer müssen allerdings Abstriche machen, wenn es um anspruchsvolle Spiele geht. Wer auch in zwei Jahren noch auf dem Smartphone spielen will, sollte überlegen, die 50 Euro teurere Variante mit 2 GB Arbeitsspeicher zu kaufen. Diese dürfte um einiges zukunftssicherer sein. Weitere Unterschiede gibt es bei beiden Versionen nicht, sodass auch sparsame Nutzer in den Genuss von Features wie LTE kommen, die Motorola im Vorjahr noch modellabhängig angeboten hatte. NFC und Dual-SIM sind bei der Neuauflage unter den Tisch gefallen. Der microSD-Einschub bleibt hingegen erhalten, was angesichts schmaler 8 GB Speicher, von denen schon ab Werk kaum mehr als 3 GB verfügbar sind, dringend nötig ist. Das vorinstallierte Android 5.1.1 ist offenbar trotz unveränderter Oberfläche ein kleiner Speicherfresser.

Klingt gut, läuft lange

Mehr Platz für Daten wäre sicherlich wünschenswert gewesen, Motorola legt den Fokus aber eher auf die Akkulaufzeit. Die Kapazität des Energiespenders wurde deshalb auf 2.470 mAh ausgebaut, was den erhofften Effekt bringt. Zwei Tage ohne Steckdose sind für den 5-Zoller kein Problem, drei Tage bei zurückhaltender Nutzung machbar. Wer es auf ein Dauertelefonat anlegt, muss erst nach knapp neun Stunden auflegen – und genießt in der Zwischenzeit eine hohe Sprachqualität. Denn auch in diesem Punkt braucht sich das Moto G 2015 nicht vor der Konkurrenz zu verstecken.

[RW]


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Airgamer Handy Test - Wertung

Pro
bullet Ausdauernder Akku
bullet Aktuelles Android
bullet Solide Performance
bullet Wasserresistent

Contra
bullet Wenig Speicher

Fazit
Viel auf der Haben-Seite.


Einzelwertungen
Touchscreen
sehr gut
Tastatur
---
Display
gut
Grafikleistung
befriedigend
Sound
gut


Kategorie
Google Android Smartphones

Hersteller
Motorola

Preis

Aktueller Preis


So testen wir Pfeil

Ralf Winkler

Wer sein altes Moto G durch das aktuelle Modell ersetzen will, macht keinen Fehler. Eine bessere Kamera, die längere Akkulaufzeit bei gleichzeitig höherer Rechenleistung und das wasserdichte Gehäuse sprechen für den 5-Zoller. Dass der Preis leicht gestiegen ist, empfinde ich allerdings als Manko, da das Moto G so seinem Ruf als Preisbrecher nicht mehr wirklich gerecht werden kann. Dafür hätten es schon standardmäßig 2 GB RAM und 16 GB interner Speicher sein müssen.

»Das bisher beste Moto G.«

Zusatzinformationen

Maße in cm:
Displaygröße:
Auflösung:
Gewicht:
Speicherplatz:
14,2 x 7,3 x 1,1
cm
720 x 1.280 Pixel
155 Gramm
8 GB (erweiterbar)

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