Samsungs Edel-Smartlet unter der Lupe
Samsung Galaxy A7
Samsung hat gelernt, dass Smartphones nicht nur praktisch sein, sondern auch hübsch aussehen müssen. Mit dem Galaxy A7 hat man sogar ein Design-Smartlet in petto. Wir haben das Gerät auf Herz und Nieren getestet.
Große Experimente wagt Samsung hier nicht. Das wird schon nach dem Auspacken klar. Wie die vorherigen Modelle der A-Serie ist das Galaxy A7 aus Metall gefertigt, fällt mit 6,3 Millimeter Bautiefe sehr schlank aus und wirkt dadurch wesentlich wertiger als die Kunststoffklötze, die Samsung in den letzten Jahren zum Teil hervorgebracht hat. Bei der Verarbeitung lässt nichts zu wünschen übrig, da weder Spaltmaße noch wackelige Knöpfe den Eindruck stören. Weil Samsung kräftig Lack auf das Metall gesprüht hat, sieht man dem Galaxy A7 die tolle Materialwahl nicht direkt an. Nur die abgeschliffenen und metallisch glänzenden Kanten bilden dadurch – auch optisch – ein Kontrastprogramm.
Display und Kamera gefallen
Das Display des Galaxy A7 überrascht. Obwohl das Smartlet eher in der gehobenen Mittelklasse mitspielt, besitzt es eine große 5,5 Zoll-Anzeige mit Full HD-Auflösung. Dass Samsung an diesem Punkt nicht gespart hat, merkt man auch an der Helligkeit, Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität. Hier zeigt sich die gewohnte Super-AMOLED-Qualität. Auch die rückseitig verbaute 13-Megapixel-Knipse weiß zu überzeugen. Bei Tageslicht werden die Bilder ausreichend scharf und detailreich, aber auch bei schlechterer Beleuchtung lassen sich noch passable Aufnahmen machen. Zwar nimmt dann das Rauschen zu, von Pixelbrei, wie ihn viele günstigere Geräte produzieren, kann jedoch keine Rede sein.Chip fast schon Oberklasse
Beim Chip setzt Samsung auf die Eigenentwicklung Exynos 5430. Der Prozessor schafft Taktraten zwischen 1,3 und 1,8 Ghz, bringt acht Kerne samt 2 GB RAM mit und ist sicher keine schlechte Wahl. Das Galaxy A7 zeigt sich deshalb in den meisten Situationen als solides Stück Technik, das Apps ebenso wie Videos und Webseiten flott auf den Bildschirm bringt. Weil der recht groß ausfällt, spendiert Samsung dem Smartlet eine Multi-Window-Multitasking-Funktion, die es erlaubt, Programme parallel in Fenstern zu betreiben. Wer produktiv mit dem Gerät arbeiten will, wird das begrüßen. Nicht ganz so überzeugend ist derweil, dass Samsungs TouchWiz trotz der starken Hardware immer mal wieder Mikroruckler produziert. Dieses Problem müssten die Koreaner eigentlich längst im Griff haben. Etwas aktuellere Software wäre ebenfalls zu wünschen gewesen. Momentan müssen Nutzer mit dem nicht ganz frischen Android 4.4.4 vorlieb nehmen.Unbedachte Mikroplatzierung
In Sachen Telefonie zeigt sich das Galaxy A7 als solider Vertreter seiner Art. Gesprächspartner kommen klar herüber, klingen unter Umständen aber ein wenig blechern. Wirklich störend ist das jedoch nicht. Beim Freisprecher hat Samsung dafür etwas gepatzt. Weil das Mikrofon auf der Rückseite liegt, muss man das Gerät beim Ablegen aufs Display drehen, um noch gut verstanden zu werden. Das ist vor allem dann unpraktisch, wenn man beispielsweise während des Telefonats einen Termin oder eine Notiz anlegen will. Gute Leistungen darf man dafür vom Akku erwarten. Acht Stunden Videowiedergabe sind ein beachtlicher Wert, der trotz des nicht wechselbaren Akkus versöhnlich stimmt.[RW] 17.07.2015
Bildergalerie (4 Bilder)
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Pro
Gelungene Materialwahl
Auffallend schlanke Bauweise
Sehr gute Akkulaufzeit
Schönes Display
Überzeugende KameraContra
Software veraltet
TouchWiz verbesserungswürdig
Kein wechselbarer AkkuFazit
Viele Stärken und überschaubare Schwächen.
Einzelwertungen





Kategorie
Google Android Smartphones
Hersteller
Samsung
Preis
Aktueller PreisSo testen wir
Das Galaxy A7 ist groß, es ist schick, es ist schnell und es ist ausdauernd – damit dürfte es die Erwartungen der meisten Nutzer mehr als erfüllen und zeigt, dass es nicht immer Highend sein muss, wenn man solide Hardware wünscht. Mit ein paar Tücken, wie dem ungünstig verbauten Freisprechermikro und der nicht ganz aktuellen Android-Version, muss man allerdings auskommen können, dann ist das Mittelklasse-Smartlet eine gute Wahl.
»Nah an der Leistungsspitze!«
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Maße in cm: Displaygröße: Auflösung: Gewicht: Speicherplatz: |
15,1 x 7,6 x 0,6 cm 1.080 x 1.920 Pixel 141 Gramm 16 GB (erweiterbar) |









